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Arbeitssenatorin Knake-Werner: Mindestlohn muss Existenz sichernd sein

Pressemitteilung vom 21.02.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner erklärt: “Dass Bundesarbeitsminister Müntefering einen Mindestlohn durchsetzen will, begrüße ich. Dem Lohnwettbewerb nach unten müssen wir einen deutlichen Riegel vorschieben. Tariflöhne von drei Euro und weniger sind sittenwidrig und ein großer Teil der Beschäftigten insbesondere in Ostdeutschland ist gar nicht mehr durch Tarifverträge erfasst und verdient zum Teil noch weniger.

Aber: Der Mindestlohn muss die Existenz der Beschäftigten auch sichern können, denn von Arbeit muss man leben können. Deshalb brauchen wir einen branchen¬übergreifenden gesetzlichen Mindestlohn von rund acht Euro die Stunde. Das ist arbeitsmarktpolitisch genauso geboten wie es wirtschafts- und sozialpolitisch vernünftig ist. Denn die Beschäftigten werden unabhängig von staatlichen Transferleistungen und stärken überdies als souveräne Konsumentinnen und Konsumenten die Kaufkraft.”

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
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