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Knake-Werner: Gutes Pflegeangebot in Berlin – Transparenzoffensive für mehr Pflegequalität geplant

Pressemitteilung vom 16.02.2007

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Gestern hat der Parlamentsausschuss für Integration, Arbeit, Berufliche Bildung und Soziales mit der zuständigen Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner über die Berliner Unterstützungsangebote für Pflegebedürftige von der Beratung über ambulante Dienste bis hin zu Pflegeheimen diskutiert. Grundlage dafür war der im vergangenen Jahr dem Parlament vorgelegte Bericht der Senatsverwaltung für Soziales “Pflegeangebote in Berlin – Landespflegeplan 2006”. Der Bericht – fraktionsübergreifend gelobt – steht im web-Angebot der Senatsverwaltung als download zur Verfügung unter: [[/sen/soziales/downloads/index.html#pflege| http://www.berlin.de/sen/soziales/downloads/index.html#pflege]]
Er gibt einen Überblick über die vorhandenen vielfältigen ambulanten und stationären Angebote und stellt die voraussichtliche Entwicklung bis zum Jahr 2010 dar. Thematisiert werden die demografische Entwicklung und die Konsequenzen, die sich daraus für die quantitative und die qualitativen Entwicklung der Angebote ergeben.

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner dazu: “Das Berliner Angebot in der Pflege ist gut ausgebaut und auf absehbare Zeit ist mit Engpässen nicht zu rechnen. Daher liegt unser Augenmerk besonders auf der Erhaltung und Verbesserung der Qualität. Wir wollen eine größere Transparenz über die Angebote für alle Bevölkerungsgruppen – insbesondere auch für Migrantinnen und Migranten. Da das Pflegeversicherungsgesetz auf Marktbedingungen aufbaut, brauchen wir auch in der Pflege gut und umfassend informierte Verbraucherinnen und Verbraucher. Meine Senatsverwaltung unterstützt daher mit ihren Initiativen die Verbraucherseite. Die Information auf den Internetseiten des Landes Berlin zu den Angeboten, Preisen, Leistungsstandards und -vereinbarungen gehörten zu den ersten Schritten ([[/pflege-und-betreuung/|http://www.berlin.de/pflege-und-betreuung/]]).
Natürlich reicht das noch nicht, denn die Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen verlässliche Information gerade zur Qualität der einzelnen Angebote. Ich engagiere mich deshalb für eine Änderung des Pflegeversicherungsgesetzes, damit Qualitätsberichte über Pflegeeinrichtungen endlich – in geeigneter Form – für alle zugänglich werden können. Die Chancen dafür sind gut, denn die anderen Bundesländer unterstützen diese Berliner Initiative.
Doch schon ohne Gesetzesänderung auf Bundesebene wollen wir gemeinsam mit den Einrichtungsträgern, dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), den Pflegekassen und der Heimaufsicht eine Berliner Transparenzoffensive starten. Das sind entscheidende Schritte in die richtige Richtung.”

Rückfragen:
Roswitha Steinbrenner
Telefon: 90282742
E-Mail: pressestelle@senias.verwalt-berlin.de