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Unsere schützende Haut braucht selbst Schutz – vor allem bei der Arbeit

Pressemitteilung vom 27.04.2007

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

Hauterkrankungen liegen in Berlin seit Jahren an der Spitze der Berufskrankheiten, obwohl sie durch Schutzmaßnahmen weitgehend vermeidbar wären. Die Folgen sind neben dem Leid der Betroffenen erhebliche Kosten für die Unternehmen und die Sozialversicherungssysteme. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher unterstreicht anlässlich des „Welttages für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ am 28. April die Bedeutung von Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung der Beschäftigten. „In Berlin werden rund 80 Prozent der berufsbedingten Hauterkrankungsfälle durch Feuchtarbeit verursacht oder mit verursacht. Pflegepersonal im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege, Friseure, Maurer, Fliesenleger, Maler und Floristen sind besonders häufig durch Feuchtarbeit belastet. Daher haben wir hier die Schwerpunkte für die Präventionskampagne Haut gesetzt. “
Die Kampagne „Deine Haut – die wichtigsten zwei Quadratmeter deines Lebens“ wurde von den Krankenversicherungen und den Unfallversicherungsträgern mit Unterstützung der Arbeitsschutzbehörden initiiert. In den kommenden zwei Jahren werden zahlreiche Aktivitäten zur Aufklärung und Beratung rund um das Thema Haut und ihre Schutzbedürftigkeit stattfinden. Die Senatorin weiter: „Wir brauchen neben der Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften eine stärkere Sensibilisierung für das Schutzbedürfnis der Haut, insbesondere in den Arbeitsbereichen mit Feuchtarbeit. Gerade hier muss das betriebliche Gesundheitsmanagement verbessert werden.“
Ziel der Präventionskampagne ist eine Gefährdungsbeurteilung hautbelastender Tätigkeiten, eine adäquate arbeitsplatzbezogene Umsetzung der Schutzmaßnahmen und eine effektivere Zusammenarbeit der Verantwortlichen mit den betrieblichen Gesundheitsschutzexperten. Schließlich soll die Zahl berufsbedingter Hautkrankheiten gesenkt werden.
Das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) stellt den Betrieben zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes gemeinsam mit der Unfallversicherung Materialen zur Verfügung.
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