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Lompscher: Mikroheizkraftwerke leisten Beitrag zum Klimaschutz

Pressemitteilung vom 23.03.2007

Heute startet die GASAG einen Feldversuch zur Einführung von Mikroheizkraftwerken. Hierzu erklärt die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher: “Ich begrüße die Initiative der GASAG, Mikroheizkraftwerke in Berlin bekannt zu machen und für deren breite Anwendung aktiv zu werben.“

Berlin hat sich für den Klimaschutz ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Um insgesamt 25% sollen die CO2-Emissionen bis zum Jahre 2010 gegenüber 1990 gemindert werden. 16% wurden bereits erreicht. Für die Realisierung der restlichen 9% ist insbesondere eine Emissionssenkung der privaten Haushalte notwendig. Hierbei spielt die Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung – also die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme – eine wichtige Rolle.

Die von der GASAG im Rahmen des Feldversuchs eingesetzten kleinen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (WhisperGen) sind für den Einsatz in Einfamilienhäusern geeignet (jährliches Einsparpotential ca. 1 Tonne CO2 je Haushalt). Lompscher: „Durch Energieerzeugung dezentral vor Ort – also dort, wo Strom und Wärme unmittelbar benötigt werden – können Leitungsverluste vermieden werden. Dies bedeutet „mehr Klimaschutz“ und kann mittelfristig auch zu einer Kostenentlastung führen.“

Der Berliner Senat hat mit der GASAG im Mai 2006 einen „Kooperationsvertrag 2006 bis 2010 – Klimaschutz und Luftreinhaltung“ geschlossen. Hierin verpflichtet sich die GASAG, durch konkrete Maßnahmen eine nachhaltige jährliche CO2-Minderung von 52.000 Tonnen zu erreichen und stellt dafür insgesamt 5 Mio. Euro zur Verfügung.

„Wärme und Strom selbst erzeugen: Zukunft gestalten – Klima schützen“. Senatorin Lompscher unterstützt diese Leitlinie und begrüßt das Engagement der GASAG für neue Technologien als wichtigen Beitrag zu einer ökologischen, wirtschaftlichen und sicheren Energieversorgung für Berlin.

Rückfragen:
Franziska Törring
Telefon: (030) 9028 1692
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