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Lompscher: Besserer Nichtraucherschutz wird kommen

Pressemitteilung vom 06.02.2007

„Ich bin zuversichtlich, dass Bund und Länder sich auf einen umfassenden bundeseinheitlichen Nichtraucherschutz einigen. Passivrauchen ist keine Belästigung, sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Deshalb favorisiere ich bundeseinheitliche Regelungen“, sagte Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe. „Sollte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe aber zu keinem befriedigenden Ergebnis kommen, wird Berlin ein eigenes Gesetz vorlegen“, so Lompscher.

Der Senat prüft derzeit die gesetzlichen Grundlagen in den Bereichen Krankenhäuser, öffentliche Gebäude sowie in der Gastronomie und bereitet einen Gesetzentwurf zum Schutz vor Passivrauchen im Land Berlin vor.

„Nur ein umfassender, gesetzlich geregelter Nichtraucherschutz verbunden mit Tabakpräventionsmaßnahmen und Raucherentwöhnungsangeboten kann die massiven gesundheitlichen Folgen des Rauchens und des Passivrauchens deutlich reduzieren. Ich bin mir bewusst, dass der Weg dorthin schwierig ist, aber aus gesundheitlichen Gründen längst überfällig und unumgänglich“, erklärte die Senatorin.

Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen, dass gesetzliche Regelungen des Nichtraucherschutzes und die damit verbundene Ausweitung von Rauchverboten in öffentlichen Räumen bereits nachweislich zur Verringerung des Pro-Kopf-Konsums von Tabakprodukten führen.

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Dr. Marie-Luise Dittmar
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