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Erstes gemeinsames Zentralabitur in Berlin und Brandenburg erfolgreich

Pressemitteilung vom 09.05.2007

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die zentralen Abiturprüfungen in Berlin und Brandenburg sind reibungslos verlaufen. Für Brandenburg war es der dritte, für Berlin der erste Durchlauf. In Berlin haben 14 000 und in Brandenburg 13 000 Schülerinnen und Schüler an 25 400 Leistungskursprüfungen und 19 600 Grundkursprüfungen teilgenommen.

Brandenburgs Minister Holger Rupprecht zeigte sich stolz, dass die zentralen Abiturprüfungen reibungslos verlaufen sind. „Die Herausforderung lag auch darin, dass es zwar zeitgleiche, aber noch keine inhaltlich einheitlichen Prüfungen für Berlin und Brandenburg gibt. Erstmals wurden in der Bundesrepublik Deutschland die Prüfungsaufgaben von einer Einrichtung für zwei Länder erarbeitet und logistisch abgesichert. Die Komplexität der Organisation wurde erfolgreich bewältigt. Ich bedanke mich bei den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des noch jungen LISUM für die sehr solide und konzentrierte Vorbereitung der Prüfungen.“

Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner freute sich über die positiven Rückmeldungen aus den Schulen: „Vor dem ersten Zentralabitur war die Spannung in den Schulen sehr groß. Der Aufgeschlossenheit der Schülerinnen und Schüler, aber auch dem Engagement und der Professionalität vor allem der Lehrerinnen und Lehrer, aber natürlich auch den Referentinnen und Referenten der Bildungsverwaltung und des Landesinstituts für Schule und Medien ist es zu verdanken, dass diese ersten zentralen Prüfungen in Berlin so erfolgreich verlaufen sind. Die Zufriedenheit der Prüflinge und der Lehrkräfte mit den zentralen Aufgaben und mit der gesamten Vorbereitung und Organisation der Prüfungen zeigt, dass alle Beteiligten sehr gut gearbeitet und mit zum Erfolg beigetragen haben.“

In Brandenburg müssen die Schülerinnen und Schüler in mindestens zwei Fächern ihre schriftlichen Prüfungen zentral ablegen. Dafür wurden etwa 130 Aufgabenstellungen für zehn Fächer erarbeitet. Beteiligt waren in diesem Jahr 158 Schulen mit gymnasialer Oberstufe. Zentral geprüft wurde in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch (Aufgabenfeld I), Geographie, Geschichte, Politische Bildung (Aufgabenfeld II), Mathematik, Biologie, Chemie, Physik (Aufgabenfeld III) in Grund- und Leistungskursen.

In Berlin wurde das Zentralabitur an 98 öffentlichen und 11 privaten Gymnasien, an 12 beruflichen Gymnasien und an 35 Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe durchgeführt, und zwar in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen Englisch, Französisch, Latein, Griechisch, Russisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Polnisch und Japanisch. Die Schülerinnen und Schüler mussten in mindestens einem Fach eine zentrale Abiturprüfung absolvieren. Es waren die ersten Prüfungsaufgaben auf der Grundlage kompetenzorientierter Rahmenvorgaben. Für die Berliner Schulen wurden knapp 200 Aufgabenstellungen für zwölf Fächer erarbeitet.

Insgesamt erreichten rund eine Million Seiten Prüfungsunterlagen die Berliner und Brandenburger Schulen.

Das im Januar 2007 neu gegründete gemeinsame Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) Berlin-Brandenburg hat einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Prüfungen in Berlin und Brandenburg geleistet. Die Zusammenarbeit mit zwei Ministerien und die logistische Organisation zweier zwar zeitlich aber noch nicht inhaltlich angepasster Prüfungsverfahren war eine große Herausforderung und wurde erfolgreich gemeistert.

Weitere Informationen zu den zentralen Abiturprüfungen finden Sie unter: www.berlin.de/sen/bildung, www.mbjs.brandenburg.de oder www.lisum.brandenburg.de

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