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Zöllner: Schulen brauchen mehr Freiraum für besseren Unterricht

Pressemitteilung vom 03.05.2007

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Grundschulen entlastet – Zöllner streicht Orientierungs- und Vergleichsarbeiten in der zweiten und vierten Klasse

Im kommendem Schuljahr 2007/2008 verzichtet Berlin auf Orientierungsarbeiten in den Lernbereichen Deutsch und Mathematik am Ende der Jahrgangsstufe 2. Diese Orientierungsarbeiten sind bisher ein gemeinsames Projekt der Länder Berlin, Brandenburg und Bayern. Die Orientierungsarbeiten finden damit letztmalig in diesem Frühsommer (Deutsch:15.05.07 und Mathematik:13.06.07) statt.

Außerdem finden im Schuljahr 2007/2008 zum letzten Mal die Vergleichsarbeiten (VERA) in der Jahrgangsstufe 4 statt. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsame Arbeit der Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz;

Ab dem Schuljahr 2008/2009 werden in Berlin wie in allen anderen Ländern nur noch am Ende der Jahrgangsstufe 3 Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik geschrieben.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Diese Vergleichsarbeiten sind ein entscheidendes Instrument der Bildungsreformen, um die Qualitätsentwicklung in unseren Schulen zu bewerten und den Qualitätsprozess steuern zu können. Dazu ist es allerdings nicht notwendig, in jedem Jahr eine länderübergreifende Vergleichsarbeit durchzuführen. Das bindet überflüssigerweise Kraft und Ressourcen in den Schulen. Diesen Freiraum brauchen die Schulen, um den Unterricht zu verbessern. Deshalb gibt es in Berlin in der Grundschule künftig nur noch die Lernausgangslagenbeobachtung zu Beginn der flexiblen Schulanfangsphase sowie die Vergleichsarbeiten nach der dritten Jahrgangsstufe.“

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