Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Wirtschaft für alle

Pressemitteilung vom 20.03.2007

Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit teilt mit:

Die Marktwirtschaft ist besser als alle anderen bekannten Wirtschaftsordnungen in der Lage, die materiellen Bedürfnisse zu befriedigen. Warum die Wirtschaftsordnung in Deutschland „soziale Marktwirtschaft“ genannt wird und wie der Spagat zwischen individueller Bedürfnisbefriedigung und sozialer Gerechtigkeit nahezu alle Bereiche der Politik dominiert, ist Thema eines Buches, das ab sofort in der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit erhältlich ist:

Eckart D. Stratenschulte: Wirtschaft in Deutschland

Der Autor beginnt mit einem Bummel über einen Wochenmarkt und demonstriert lebensnah, wie Preise zustande kommen, welche Mechanismen die Beziehung zwischen Kunde und Händler bestimmen und wie der Staat auf dem Markt für Ordnung sorgt.

Die nächsten Kapitel beschäftigen sich mit weiteren Grundfragen wie dem Menschenbild, das unserer Wirtschaftsordnung zugrunde liegt, mit den Produktionsentscheidungen in einer Marktwirtschaft, mit den Auswirkungen der Konjunkturzyklen und mit der Rolle des Geldes. Dabei werden auch kontroverse Themen, die die aktuelle öffentliche Diskussion beeinflussen, nicht ausgespart. Welche Rolle spielen beispielsweise Hedge-Fonds für die Wirtschaft, wie funktioniert „Hartz IV“ und kann man die Wirtschaft in Deutschland sozial gerecht nennen?

Darüber hinaus geht der Autor auf die Bedeutung der deutschen Wirtschaft in Europa ein und die Rolle der Globalisierung für den deutschen Außenhandel. Die letzten Kapitel sind dem „Sozialen“ an der sozialen Marktwirtschaft gewidmet. Ausführungen zu den Regeln auf dem Arbeitsmarkt, der Rolle der Tarifpartner und den Problemen der Sozialpolitik runden das Buch ab.

Im abschließenden Kapitel wird ein Blick nach vorn geworfen. Kann das System der Marktwirtschaft langfristig mit den Auswirkungen von Massenarbeitslosigkeit, einer zunehmend kinderlosen Gesellschaft oder der Staatsverschuldung fertig werden, ohne daran zu zerbrechen? Der Verfasser, seit 1993 Leiter der Europäischen Akademie Berlin, plädiert für eine breite wirtschaftspolitische Debatte über diese Fragen.

Das sehr reichlich mit Abbildungen und Schaubildern ausgestattete, knapp 200 Seiten starke Buch kann gegen Entrichtung einer Bereitstellungspauschale in Höhe von 4,- Euro abgeholt werden in der Landezentrale für politische Bildungsarbeit:

An der Urania 4-10, 10787 Berlin-Schöneberg
(Nähe Wittenbergplatz), Tel.: 90 16 25 52
geöffnet:
Mo. – Mi.: 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Do.: 12:00 bis 18:00 Uhr
Fr.: 10:00 bis 18:00 Uhr

Zusendungen sind leider nicht möglich.

Fragen zum Inhalt: Dr. Udo Wetzlaugk, Tel.: 90 16 25 56

Informationen auch unter www.landeszentrale-politische-bildung-berlin.de

Rückfragen:
Dr. Udo Wetzlaugk
Telefon: 9016-2556
E-Mail: Udo.Wetzlaugk@senbwf.verwalt-berlin.de