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Zöllner: Schulen und Sportvereine ziehen an einem Strang

Pressemitteilung vom 07.02.2007

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Mehr als 350.000 Euro für gemeinsame Projekte von Schulen und Sportvereinen im Jahr 2006

Im vergangenen Jahr haben so viele Schulen und so viele Sportvereine wie noch nie zuvor gemeinsame Projekte für Jugendliche organisiert. Insgesamt kooperierten 279 Schulen mit 175 Sportvereinen. Rund 44 000 Schülerinnen und Schüler (davon 54 Prozent Schüler und 46 Prozent Schülerinnen) haben an den insgesamt 485 Projekten teilgenommen.

Die Projekte sind gefördert worden aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie (342.566 Euro) und 15.000 Euro zur Ganztagsbetreuung aus dem Sparkassenprogramm „PS-Sparen und Gewinnen“.

Schwerpunkte der Projekte waren
·Bewegungs- und Sportangebote zur Erweiterung und Vertiefung des sportlichen Könnens, zum Erlernen von neuen Sportarten und zur Förderung integrativer Projekte
·Zielgerichtete Talentsuche und Talentförderung (Talentnester)
·Sonderprojekte hinsichtlich bestimmter Themen und Schwerpunkte der Gesundheitsorientierung und Gewaltproblematik
·Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote in der Ganztagsbetreuung

Unter den 485 Projekten waren 340 Bewegungsangebote, 106 Talentsucheprojekte, 13 Sonderprojekte, 26 Projekte zur Ganztagsbetreuung. Gefördert wurden 45 Sportarten: u. a. 49 x Handball, 34 x Fußball, 33 x Leichtathletik, 30 x Schwimmen, 23 x Volleyball, aber auch Cheerleading, Flossenschwimmen, Kanupolo, Rollstuhlbasketball, Segeln, Selbstverteidigung, Yoga, Zirkus.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Der außerunterrichtliche Schulsport bildet – neben dem Sportunterricht – die „Zweite Säule des Schulsports“. Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote sind unverzichtbare Bestandteile des Schullebens. Sie fördern die Identifikation aller am Schulleben Beteiligten und die Öffnung der Schule nach innen und außen. Mit vielfältigen Bewegungs- und Sportangeboten in Kooperation mit Sportvereinen und -verbänden erhalten die Schülerinnen und Schüler Angebote für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die vielen schönen Projekte zeigen, dass Schulen und Sportvereine an einem Strang ziehen. Dafür danke ich den beteiligten Schulen und Sportvereinen sehr.

Viel Freude bereitete den Schülerinnen der sportbetonten Grundschule im Panketal (Bezirk Pankow) die mit viel Fleiß und Spaß eingeübte Cheerleading-Choreografie beim Familiensportfest des kooperierenden Vereins ASC Panketal am 17. Juni 2006 vor begeisterten Zuschauern, Eltern und Aktiven vorzuführen.
Unter dem Motto „Rollstuhlbasketball macht Schule“ fand mit Unterstützung des Kooperationsprogramms ein integratives Rollstuhlbasketballturnier für Schülerinnen und Schüler in Spandau statt. Organisiert wurde das Turnier von der Sportgemeinschaft Handicap Berlin und der Schule am Stadtrand. Bei dieser Veranstaltung haben behinderte und nichtbehinderte Kinder, Anfänger und Fortgeschrittene, Jüngere und Ältere zusammen gespielt. Rollstuhlbasketball eignet sich hervorragend zum integrativen Sporttreiben, da alle Spieler in Rollstühlen sitzen und so mit ähnlichen Voraussetzungen gemeinsam eine dynamische Sportart ausüben. Außerdem können Schüler mit Einschränkungen als Experten auftreten und Schüler ohne Einschränkungen erfahren den Rollstuhl als Sportgerät.

Grundlage dieser Kooperationen ist eine Rahmenvereinbarung zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, dem Landessportbund Berlin und der Sportjugend Berlin von 1993 und eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schulen und Sportorganisationen in der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern aus dem Jahre 2004.

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