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Zeitabschnitte des Werner Bab - Filmische Dokumentation über einen Holocaustüberlebenden - in 17 Sprachen untertitelt

Pressemitteilung vom 17.01.2007

Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit teilt mit:

Der Film zeigt den Zeitzeugen im Gespräch und begleitet ihn zu Stationen seines Lebens. Für den Einsatz in der politischen Bildung ist die Dokumentation auch dadurch besonders geeignet, dass sie mit Untertiteln in Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Persisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch und Türkisch versehen ist.

Werner Bab wurde am 2. September 1924 in Oberhausen geboren und lebte ab 1929 in Berlin. Durch die Folgewirkungen der Nürnberger Rassegesetze von 1935 und weiterer einschränkender Gesetze war für ihn als deutschem Juden der Besuch einer öffentlichen Schule nicht mehr möglich. So war er gezwungen, ein Internat für jüdische Kinder in Stettin zu besuchen. Nach der Verhaftung sämtlicher Lehrer und der darauf folgenden Schließung der Schule nach der „Reichskristallnacht“ im November 1938 kehrte Werner Bab nach Berlin zurück.

Um der drohenden Deportation zu entgehen, versuchte er im Jahr 1942 die Flucht ins Ausland. An der Schweizer Grenze wurde er von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt. Obwohl schon zur Vernichtung durch Gas selektiert, überlebte er als einer der wenigen Gefangenen.

Der Film gewährt Einblicke in die Lebensumstände der Juden in Deutschland ab dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Der Zeitzeuge berichtet über den Überlebenskampf und die Überlebensstrategien der im Konzentrationslager Gefangenen.
Die DVD, Spieldauer 60 Minuten, kann gegen Entrichtung einer Bereitstellungspauschale in Höhe von € 4,- ab sofort abgeholt werden in der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin

An der Urania 4-10 (Ecke Kurfürstenstraße, Nähe Wittenbergplatz) 10787 Berlin-Schöneberg
Tel.: 90 16 25 52

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch: 12.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag: 12.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Zusendungen sind leider nicht möglich.

Informationen auch unter: www.landeszentrale-politische-bildung-berlin.de

Inhaltliche Fragen: Beate Weden, Tel.: 90 16 25 57

Rückfragen:
Beate Weden
Telefon: 9016-2557
E-Mail: beate.weden@senbwf.verwalt-berlin.de