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Schmitz eröffnet Sonderausstellung mit Fotos von René Burri aus dem Notaufnahmelager Marienfelde

Pressemitteilung vom 19.04.2007

Am Freitag, den 20. April 2007, eröffnet Kulturstaatssekretär André Schmitz um 18:30 Uhr in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde die Sonderausstellung „Im Vorzimmer des Westens – Fotografien von René Burri.“
Zu sehen sind 21 ausgewählte Aufnahmen mit Szenen und Eindrücken, die der bekannte Schweizer Fotograf in den letzten Wochen vor dem Mauerbau am 13. August 1961 im damaligen Notaufnahmelager Marienfelde festgehalten hat.
Die Fotos dokumentieren die Zeitspanne zwischen der Anmeldung in Marienfelde und dem Abflug der Flüchtlinge ins Bundesgebiet. Sie geben einen bewegenden Einblick in den Lageralltag der DDR-Flüchtlinge. Die Ausstellung ist bis 19. August 2007 zu sehen.

André Schmitz: „Die hochkarätige Ausstellung mit den eindrucksvollsten Aufnahmen, die René Burri als einziger ziviler Fotograf im damaligen Notaufnahmelager machen konnte, ist eine kongeniale Ergänzung der ständigen Ausstellung ‚Flucht im geteilten Deutschland’ mit der die Erinnerungsstätte seit April 2005 in der Berliner Gedenklandschaft präsent ist. Marienfelde unterstreicht, wie richtig es ist, dass sich Berlin für ein dezentrales Gedenkkonzept zur Erinnerung an die Teilung der Stadt entschieden hat und dies – gemeinsam mit Bund – zügig umsetzt.“

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Dr. Torsten Wöhlert
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E-Mail: torsten.woehlert@senwfk.verwalt-berlin.de