Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Sporthalle der ehemaligen Akademie der Wissenschaften in Adlershof wird aufgegeben

Pressemitteilung vom 08.05.2007

Aus der Sitzung des Senats am 8. Mai 2007:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Inneres und Sport, Dr. Ehrhart Körting, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus über die förmliche Aufgabe der Sporthalle der ehemaligen Akademie der Wissenschaften an der Rudower Chaussee 32 beschlossen.

Ebenso wie schon das Sportzentrum für Freizeit und Gesundheit soll Ende 2007 auch die vom Sport genutzte Halle der ehemaligen Akademie der Wissenschaften bzw. heute der WISTA Management GmbH, die sich innerhalb des Flugzeughangars an der Rudower Chaussee befindet, aufgegeben werden. In Übereinstimmung mit den städtebaulichen Entwicklungszielen und dem festgesetzten Bebauungsplan XV-52 soll hier eine Erweiterung der gewerblichen Nutzung erfolgen. Eigentümerin von Hangar und Grundstück sowie Nutzerin des größeren Gebäudeteils ist bereits jetzt die Firma Air-Liquide (ehemals Firma Messer-Griesheim), die hier technische Gase produziert.

Aufgrund der anderweitigen Planungsvorgaben wurde in die bauliche Unterhaltung nur noch eingeschränkt, soweit dies zur Sicherstellung des vorübergehenden Sportbetriebs erforderlich war, investiert. Dementsprechend weist die Sporthalle inzwischen baulich und sportfunktional Mängel auf.

Innerhalb des Entwicklungsbereiches Berlin-Johannisthal/Adlershof in Bezirk Treptow-Köpenick wird durch den Umbau des Hangars am Groß-Berliner Damm (ehemaliger Nutzer war die Firma Domäne) zu einer multifunktionalen mehrgeschossigen Sporthalle eine attraktive Einrichtung für die Bewohner, Beschäftigten und Studenten an einem zentralen Standort geschaffen. Mit dieser vierteiligen Sporthalle einschließlich vielfältiger sportlich nutzbarer Nebenflächen als Ersatz für die beiden aufzugebenden Sportstandorte wird eine Qualitätsverbesserung für den Sport erreicht. Die Planung hat insofern auch die Zustimmung des organisierten Sports gefunden.

Das Sportförderungsgesetz setzt bei Aufgabe von öffentlichen Sportanlagen voraus, dass ein überwiegendes öffentliches Interesse an einer anderen Nutzung besteht. Das ist hiermit gegeben. Der Beschluss wird an das Abgeordnetenhaus zur Zustimmung weitergeleitet.

- – -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Telefon: 9027-2730
E-Mail: pressestelle@seninn.verwalt-berlin.de