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Honorarregelungen für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Berliner Musikschulen

Pressemitteilung vom 20.03.2007

Aus der Sitzung des Senats am 20. März 2007:

Der Senat hat die Vorlage des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, über Honorare für die als freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Berliner Musikschulen beschäftigten Lehrkräfte zur Kenntnis genommen.

Die Honorare der freiberuflich beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer der Berliner Musikschulen müssen neu geregelt werden. Ein Senatsbeschluss von 1997 sah vor, dass diese Personengruppe für die Unterrichtserteilung einen Honorarsatz in Anlehnung an die Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für die nicht unter den Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) fallenden Musikschullehrerinnen und -lehrer erhält. Da diese Berechnungsgrundlage durch Vereinbarung der Tarifpartner entfallen ist, bedarf es einer Nachfolgeregelung.

Im Senat besteht Konsens darüber, weiterhin die Honorarsätze an die tarifliche Entwicklung zu koppeln. Die nun vorgeschlagene Regelung sieht vor, dass die derzeit geltenden Honorarsätze für den oben genannten Personenkreis künftig kostenneutral entsprechend den Tarifentwicklungen für die Angestellten des Landes Berlin angepasst werden.

Die Personal- und Ressourcenverantwortung für Musikschulen liegt bei den Bezirken. Die Honorarregelung hat in ihrer Wirkung direkten Einfluss auf deren Einnahmen und Ausgaben. Die Vorlage wird nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
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