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Kofinanzierung für erfolgreiche Konzepte in der Exzellenzinitiative

Pressemitteilung vom 13.03.2007

Aus der Sitzung des Senats am 13. März 2007:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, einen Bericht an den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses zum aktuellen Stand des Exzellenzwettbewerbs mit den möglichen Auswirkungen auf die Berliner Hochschulen zustimmend zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig wurden die für die 2. Ausschreibungsrunde erforderlichen Erklärungen zur Mitfinanzierung des Programms durch das Land Berlin gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschlossen.

Damit sind seitens des Landes Berlin die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Berliner Universitäten auch an der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs beteiligen können. Senator Prof. Dr. Zöllner: „Eine nachhaltige Förderung dieser internationalen Spitzenforschungsbereiche ist damit gewährleistet.“

Die zweite Runde der Exzellenzinitiative hatte mit der Ausschreibung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft am 10. April 2006 begonnen. Darauf hatten insgesamt 70 deutsche Universitäten 305 Antragsskizzen eingereicht, davon 278 für Exzellenzcluster bzw. für Graduiertenschulen und 27 für Zukunftskonzepte. Aus den eingegangenen Projektskizzen wurden 35 Universitäten zum Einreichen von 92 Vollanträgen aufgefordert.

Die Berliner Universitäten haben insgesamt 28 Antragsskizzen eingereicht, davon 13 für Graduiertenschulen, 13 für Exzellenzcluster und zwei Zukunftskonzepte. Darüber hinaus haben die Berliner Universitäten vier Anträge für Exzellenzcluster und den Antrag zum Zukunftskonzept der Freien Universität aus der ersten Antragsrunde erneut eingebracht.

Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:

• Bei den Graduiertenschulen waren die Freie Universität mit zwei und die Humboldt-Universität mit vier Antragsskizzen erfolgreich.

• Bei den Exzellenzclustern haben Humboldt-Universität, Technische Universität und Freie Universität jeweils zwei Anträge für die nächste Runde platziert. Hinzu kommt ein gemeinsam von der Freien Universität und der Humboldt-Universität getragener Antrag.

• Die Freie Universität und die Humboldt-Universität konnten sich mit ihren Zukunftskonzepten „Internationale Netzwerkuniversität“ bzw. „Translating Humboldt into 21st Century“ für die zweite Runde der zweiten Ausschreibung qualifizieren.

Die Berliner Universitäten sind jetzt aufgefordert, für diese Projekte Vollanträge zu stellen und diese bis zum 13. April 2007 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft einzureichen. Die Entscheidung darüber wird am 19. Oktober 2007 fallen.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder werden insgesamt 1.900 Mio. € zusätzlich zur Verfügung gestellt, aufgeschlüsselt auf die Jahre sind das 190 Mio. € 2006, je 380 Mio. € 2007 bis 2010 und 2011 wieder 190 Mio. €. Die Mittel für die Förderung werden vom Bund und vom jeweiligen Sitzland im Verhältnis 75 : 25 getragen.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Telefon: 9026-5843
E-Mail: Briefkasten@senbwf.verwalt-berlin.de