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Senat gibt grünes Licht für Riesenrad am Zoo

Pressemitteilung vom 09.01.2007

Aus der Sitzung des Senats am 9. Januar 2007:

Der Senat hat auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin den Weg für den geplanten Bau eines Aussichtsrads am Bahnhof Zoo frei gemacht. Er stimmte dem Grundstücksverkauf an den Investor zu und beschloss einen Bericht zum Entwurf eines städtebaulichen Rahmenplans. Dem Grundstücksgeschäft muss nun noch das Abgeordnetenhaus von Berlin zustimmen, mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ist das Bezirksamt Mitte befasst.

Der im August 2006 vom Liegenschaftsfonds Berlin abgeschlossene Kaufvertrag betrifft eine Teilfläche des Grundstücks Hertzallee 41, die bislang von der Zoologischer Garten Berlin AG im Rahmen eines Erbbaurechts als Wirtschaftshof genutzt wird. Der Zoo hat Ende November 2006 seine Zustimmung zur Entlassung aus dem Erbbaurecht erklärt. Er erhält dafür aus dem Kaufpreis eine Entschädigung sowie die notwendigen Mittel für die Verlagerung seines Wirtschaftshofes.

Der städtebauliche Rahmenplan untersucht die Wirkung auf Stadtentwicklung und Stadtsilhouette, die verkehrliche Erschließbarkeit und die Vereinbarkeit mit geplanten und bestehenden Nutzungen in der Nachbarschaft des vorgesehenen Betriebsgrundstückes. Er kommt zu dem Ergebnis, dass der Standort prinzipiell für die Ansiedlung geeignet ist und diese überwiegend positive Auswirkungen auf die City West erwarten lässt. Weiteres Ergebnis ist, dass die Stadtsilhouette Berlins durch das Aussichtsrad in der von den Investoren vorgesehenen Gestaltqualität (ausgeführt als sogenanntes Spannrad) nicht beeinträchtigt wird.

Da ein abschließendes Verkehrskonzept, das eine wesentliche Grundlage der Rahmenplanung darstellt, bisher nicht vorgelegt wurde, liegt der Rahmenplan zurzeit nur als Entwurf vor. Die Erarbeitung des Verkehrskonzeptes, die Klärung der weiteren planungsrechtlichen Fragestellungen sowie die Abstimmung mit den Nachbarn erfolgen im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens durch das Bezirksamt Mitte.

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Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit @senstadt.verwalt-berlin.de