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Vollzugs-Alltag für Jedermann: Tag der offenen Tür in der JVA Hakenfelde

Pressemitteilung vom 08.05.2007

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Auch in diesem Jahr informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Hakenfelde über den offenen Strafvollzug:

Am Samstag, dem 12. Mai 2007
von 10 bis 14 Uhr

lädt die Anstalt des offenen Vollzugs in die Nebenanstalt Kisselnallee 19, 13589 Berlin-Spandau, zum Tag der offenen Tür. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Journalistinnen und Journalisten erhalten so Gelegenheit, sich ein Bild vom Alltag im offenen Vollzug zu verschaffen. An zahlreichen Marktständen können Produkte und Erzeugnisse aus Berliner Vollzugsanstalten erworben werden. Die Abteilung „Öffentlichkeit“ der Berliner Polizei und der Verein Gartenfreunde Spandau-Hakenfelde werden im Rahmenprogramm die Veranstaltung unterstützen.

Information:
Die Justizvollzugsanstalt Hakenfelde ist mit insgesamt 418 Haftplätzen die größte so genannte „Selbststelleranstalt“ des offenen Vollzugs in Deutschland. Inhaftierte des offenen Vollzugs haben als Freigänger die Möglichkeit, außerhalb des Vollzugs einer Erwerbstätigkeit nachzugehen; sie müssen mindestens acht der 24 Stunden des Tages in der Anstalt anwesend sein. Nach dem Strafvollzugsgesetz werden zum offenen Vollzug die Inhaftierten zugelassen, deren Verhalten keinen Anlass zu der Befürchtung gibt, dass sie sich dem Vollzug der Freiheitsstrafe entziehen oder die Möglichkeit des offenen Vollzuges zu einer Straftat missbrauchen. „Selbststeller“ sind Gefangene, die sich nach ihrer Verurteilung selbstständig zum Strafantritt melden.

Rückfragen:
Barbara Helten
Telefon: 030/9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de