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Beteiligungsunternehmen: Eine Milliarde im Plus

Pressemitteilung vom 20.04.2007

Die Senatsverwaltung für Finanzen teilt mit:

Die Beteiligungsunternehmen des Landes Berlin konnten im letzten Jahr ihre Ergebnisse erneut deutlich verbessern. Der Saldo aus den Gewinnen und Verlusten aller Unternehmen lag bei über einer Milliarde Euro im Plus und damit noch erheblich über dem bereits guten Wert des Jahres 2005. Finanzsenator Thilo Sarrazin präsentierte heute vor der Presse dieses Ergebnis und weitere wichtige Eckdaten der Abschlüsse des Geschäftsjahres 2006. Während sich die Gewinne in der Gesamtbetrachtung von 758 Mio. € im Jahr 2005 auf 1.024 Mio. € im Jahr 2006 um ca. 35% erhöhten, verringerten sich zugleich die Verluste auf nur noch 7,2 Mio. € (Vorjahr 37 Mio. €). Der Saldo aus Gewinnen und Verlusten lag damit bei 1,017 Mrd. €, 296 Mio. € über dem Wert des Vorjahres.

Betrachtet man die Entwicklung dieses Saldos über die gesamte letzte Legislaturperiode hinweg, so wird eine steile und kontinuierliche Aufwärtsbewegung deutlich: Von -1,16 Mrd. € im Jahr 2002 sanken die Verluste in den Jahren 2003 und 2004 erheblich, 2005 war bereits ein Plus von 721 Mio. € zu verzeichnen und nunmehr 2006 der genannte Wert von 1,02 Mrd. €. Gleichzeitig verringerten sich die Zuschüsse des Landes an die Unternehmen immer weiter auf jetzt 541 Mio. €.

Dazu Finanzsenator Thilo Sarrazin: „Unser Erfolg bei den Beteiligungsunternehmen ist keine Eintagsfliege, er hat sich vielmehr verstetigt. Die Zahlen zeigen eine nachhaltig positive Entwicklung, die erheblichen Konsolidierungsanstrengungen werden jetzt belohnt und zahlen sich aus.“

Einige Schlaglichter auf die Entwicklung im vergangenen Jahr:

Die Landesbank Berlin Holding AG konnte ihr Ergebnis auf 665 Mio. € verbessern. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Veräußerung der Berliner Bank mit einem Sondereffekt von rund 438 Mio. €.

Die BVG setzte den vorgegebenen Konsolidierungskurs fort. Nach dem hohen Vorjahresergebnis durch den Einmaleffekt aus dem GHG-Verkauf verzeichnet die BVG erneut ein deutlich positives Jahresergebnis bei erheblich gekürzten Zuwendungen. Dabei hat der Verkauf der Tochtergesellschaft VVR Berek nicht nur zu diesem positiven Ergebnis, sondern auch zu einer erneuten deutlichen Reduzierung der Verschuldung beigetragen.

Vivantes konnte die Entwicklung der Vorjahre fortsetzen und zum dritten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis erzielen. Hierzu hat der im Jahre 2004 abgeschlossene Tarifvertrag maßgeblich beigetragen.

Alle sechs Wohnungs-Konzerne erwirtschafteten in 2006 Jahresüberschüsse. Die Sanierung der WBM schreitet erfolgreich voran. Durch die konsequente Entschuldung der Unternehmen ist der Wert dieser Landesbeteiligungen deutlich gestiegen.

Finanzsenator Thilo Sarrazin: „Insgesamt können wir mit dem letzten Jahr sehr zufrieden sein. Wir haben erreicht, dass es jetzt bei den Landesbeteiligungen praktisch keine Verluste mehr gibt. Wir sehen uns in den Vorgaben unseres Beteiligungsmanagements bestätigt und werden den eingeschlagenen Kurs – die Zuschüsse verringern, die Verschuldung dauerhaft senken und dabei positive Jahresergebnisse erzielen – auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen.“

Weitere Informationen zur Presseerklärung finden Sie unter [[/sen/finanzen/presse/2007.html|Aktuelle Pressemitteilungen]]

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Matthias Kolbeck
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