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Berlin mit erster Fremdwährungsanleihe am Markt

Pressemitteilung vom 23.03.2007

Die Senatsverwaltung für Finanzen teilt mit:

Das Land Berlin hat gestern wie angekündigt seine erste Anleihe in Schweizer Franken und damit seine erste Fremdwährungsanleihe überhaupt begeben. Das Gesamtvolumen der aus zwei Tranchen bestehenden Emission war 400 Mio. Schweizer Franken. Zur Vorbereitung der Anleihe wurden im März Investorengespräche in der Schweiz geführt.

Das Land Berlin hat in diesem Jahr ein Finanzierungsvolumen (Bruttokreditaufnahme) von rd. 8 Mrd. €. Das Rating wurde bei der Ratingagentur Moody´s im Dezember 2006 auf Aa1 heraufgestuft. Diese gute Bewertung der Bonität und die deutlichen Erfolge bei der Sanierung des Landeshaushalts führten zu einer positiven Aufnahme Berlins als Emittent im Schweizer Frankenmarkt.

Die gestern begebene Anleihe besteht aus zwei Tranchen in Höhe von jeweils CHF 200 Mio., eine davon mit einer mittleren Laufzeit von 6 Jahren und die andere mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Auf diese Weise konnte für den ersten Marktauftritt in der Schweiz eine Vielzahl von Investoren gewonnen werden.

Insgesamt entspricht das Emissionsvolumen einem Betrag von rund 250 Mio. Euro. Es konnten für das Land Berlin günstige, Euro-Finanzierungen entsprechende Konditionen erreicht werden. Das Risiko von Wechselkursänderungen ist durch geeignete Sicherungsgeschäfte ausgeschlossen.

Mittel- und langfristig wird mit dieser ersten Fremdwährungsemission Berlins die Investorenbasis über den Euromarkt hinaus verbreitert und die Chance auf günstige Refinanzierungsalternativen in der Zukunft eröffnet. Partner des Landes Berlin bei dieser Emission war ein Konsortium bekannter Schweizer Investoren und am Schweizer Markt vertretener Banken unter Federführung der BNP Paribas.

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Matthias Kolbeck
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