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Senator Zöllner: Berlin hat Exzellenzpotenzial

Pressemitteilung vom 12.01.2007

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) hat sich begeistert über das hervorragende Abschneiden Berlins in der aktuellen Runde der Exzellenzinitiative geäußert. „Endlich wird das brillante Forschungspotenzial der Berliner Universitäten international gewürdigt“, sagte der Senator am 12. Januar in Berlin. „Die beteiligten Wissenschaftler haben mit diesem Ergebnis ihre Chancen im Wettbewerb mehr als gewahrt. Jetzt kommt es darauf an, die Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam erfolgreich durchzusetzen.“
Freie, Humboldt und Technische Universität haben am heutigen Freitag mit 15 Projekten die zweite und entscheidende Runde um die Fördermittel im Exzellenzwettbewerb erreicht, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat kurz zuvor in Bonn bekannt gegeben haben. „Geradezu sensationell ist es, dass die Freie und die Humboldt Universität weiter im Wettbewerb um die Förderung als Exzellenzuniversität geblieben sind“, sagte Zöllner. Außerdem hat Berlin noch sieben Cluster und sechs Graduiertenschulen im Wettbewerb.
Insgesamt hat die Gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat diesmal aus 278 Projektvorschlägen ausgewählt. Davon kommen insgesamt 33 Projektskizzen von den Berliner Universitäten, von denen jede sich auch um die Förderung als Exzellenzuniversität beworben hat.
Der Senator kündigte an, die Präsidenten der beteiligten Universitäten schon in Kürze zum Gespräch darüber einzuladen, wie die Spitzenbereiche der Forschung an Berliner Hochschulen international noch stärker sichtbar werden können – auch über die Exzellenzinitiative hinaus. Eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sei dabei durchaus anzustreben.
Zöllner: „Wir wissen, dass Berlin eine der leistungsfähigsten Hochschul- und Forschungslandschaften Deutschland hat.“ Das Land Berlin habe klargestellt, dass erfolgreiche Konzepte in der Exzellenzinitiative aus dem Landeshaushalt auch die erforderliche Kofinanzierung erhalten.
Mit der 1,9 Milliarden Euro schweren Exzellenzinitiative wollen Bund und Länder Wissenschaft der internationalen Spitzenklasse an den deutschen Hochschulen fördern, Spitzenleistungen sichtbar machen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Die jetzt im Wettbewerb verbliebenen Universitäten sind nun aufgefordert, einen vollständigen Projektantrag einzureichen. Die Entscheidung fällt im Oktober.

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