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Zöllner begrüßt Hochschulpakt als "große Chance für Berlin"

Pressemitteilung vom 13.12.2006

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschafts- und Forschungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner begrüßt die heutige Entscheidung der Regierungschefs von Bund und Ländern für einen Hochschulpakt bis 2010: „Dieser Hochschulpakt ist eine große Chance für Berlin. Der Forschungs- und Hochschulstandort wird gestärkt.“

Die Wissenschaftsministerinnen und –minister von Bund und Ländern hatten sich im November auf einen Hochschulpakt verständigt, der den Ausbau von 90 000 Studien-plätzen zwischen 2007 und 2010 sowie den Einstieg in die Vollkostenfinanzierung von Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DfG) vorsieht. „Berlin ist bei der Einwerbung von Drittmitteln der DfG an der Spitze“ so Senator Zöllner. „Mit der Einführung der 20%igen Programmpauschale durch den Hochschulpakt stehen den Hoch-schulen künftig zusätzliche Mittel zur Verfügung, die sie zum Ausbau ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit nutzen können. Dieser Bonus ist ein riesiger Erfolg für den Forschungsstandort. Rechnet man die derzeitige DfG-Drittmittelquote Berlins bis zum Jahr 2010 hoch, so können wir Mehreinnahmen von ca. 63 Millionen Euro bis 2010 erwarten.“

Berlin wird darüber hinaus im Bereich Lehre weiterhin seiner gesamtstaatlichen Ver-antwortung gerecht und erheblich mehr Studienanfängerplätze bereitstellen, als für die Eigenversorgung der Berliner Abiturientinnen und Abiturienten notwendig wäre. Das Land wird dafür bis 2010 aus dem Hochschulpakt Mittel in Höhe von 22,6 Millionen Euro vom Bund erhalten. Mit den Berliner Hochschulen hat Senator Zöllner bereits das Gespräch gesucht, um zu beraten, wie die Bereitstellung von jährlich 19 500 Studienplätzen vor dem Hintergrund der bestehenden Hochschulverträge realisiert werden kann. „Wir sind uns einig, dass wir gemeinsam 19 500 Studienplätze schultern können. Für die dazu notwendige Kooperationsbereitschaft der Hochschulen bedanke ich mich ausdrücklich.

Dank der Attraktivität des Hochschulstandorts Berlin bin ich darüber hinaus zuversichtlich, dass es noch mehr werden könnten. Denn in der abschließenden Beratung haben die Ministerpräsidenten neu aufgenommen, dass die über 19 500 hinausgehende Stu-dienanfängerplätze in Berlin durch den Bund gefördert werden können.“

Zöllners Fazit: „Die Wissenschaft in Berlin erhält durch den Hochschulpakt fast 50 Pro-zent mehr Geld vom Bund, als wenn das Geld proportional (nach „Königsteiner Schlüssel“) verteilt worden wäre.“

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