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Weihnachtsansprache des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit

Pressemitteilung vom 22.12.2006

Sperrfrist: 24. Dezember, 18.00 Uhr
(frei für Printmedien
für Erscheinungs-Tag 24. Dezember)

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin dokumentiert den Wortlaut der Weihnachtsansprache des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit:

„Liebe Berlinerinnen und Berliner, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für Berlin war 2006 ein bewegtes und alles in allem auch ein gutes Jahr. Jede und jeder von uns verbindet damit eigene Erlebnisse. Manche Ereignisse werden wir alle nicht vergessen. Ich denke an die Fußball-Weltmeisterschaft und die Begeisterung, die wir alle spürten. Hunderttausende kamen aus aller Welt nach Berlin und haben mit uns gefeiert. Berlin hat sich als weltoffene und internationale Metropole präsentiert, und wir haben dabei Ansehen und eine Menge neuer Freunde gewonnen. Das gibt uns Schwung auch für die Zukunft.

Unsere Stadt hat sich aber auch auf anderen Gebieten gut entwickelt. Die Zahl der Arbeitslosen ist rückläufig. Es gibt mehr Arbeitsplätze. Und die Unternehmen bieten wieder mehr Ausbildungsplätze an. Ich freue mich über diese Entwicklungen. Das sind Zeichen, die hoffnungsvoll stimmen und zeigen, dass es voran geht.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Laufe dieses Jahres bin ich wieder sehr vielen Menschen begegnet, die unterschiedlichster Herkunft sind, Menschen, die ganz Unterschiedliches leisten: als Wissenschaftler, in der Wirtschaft, in der Kultur oder im sozialen Bereich. Ich stelle immer wieder fest: Berlin ist eine Stadt der Ideen und der Tatkraft. Hier wird Großes geleistet: Exzellente Forscher arbeiten in Berlin, die Berliner Wirtschaft stellt Spitzenprodukte her, Weltstars bereichern die Berliner Kultur. Gemeinsam mit dem Senat will ich alles tun, um die Attraktivität Berlins zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Als besonders ermutigend empfinde ich die vielen Menschen, die sich in den Dienst am Nächsten stellen. Ich denke an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Berliner Tafel, die sich um Essen für Bedürftige kümmern. An die Frauen und Männer, die in Hospizen Sterbende begleiten, und an Menschen, die Demenzkranke besuchen und ein bisschen Licht in ihr Leben bringen. Diese Frauen und Männer und noch viele tausend andere sind es, die ein menschliches Klima in unserer Stadt schaffen. Dieses Engagement ist wichtig. Es schafft Zusammenhalt. Berlin wird dadurch lebens- und liebenswert. Und dieses Füreinander-Einstehen ist eine wunderbare Übersetzung der weihnachtlichen Botschaft in unseren Alltag.

An Weihnachten besinnen wir uns traditionell auf das, was uns verbindet. Weihnachten ist das Fest des Friedens und der Liebe. Wir denken an die vielen Menschen, denen es nicht so gut geht, an die Einsamen, an die Armen und natürlich auch an die Opfer von Gewalt und Kriegen.

Fast täglich sehen wir Bilder aus Krisengebieten. Wir hören von Menschen, die in den Wirren des Krieges ihre Ehepartner, ihre Kinder, ihre Eltern oder ihre Freunde verloren haben. Diese Nachrichten wecken unser Mitgefühl. Und sie machen bewusst, wie gut es uns geht und wie dankbar wir sein dürfen, dass wir seit Jahrzehnten mit all unseren Nachbarn in Frieden leben.

Liebe Berlinerinnen und Berliner, ich hoffe, Sie können nun ein paar ruhige und besinnliche Feiertage genießen und Kraft schöpfen für das, was vor Ihnen liegt. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und alles Gute!“

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