Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Wowereit gratuliert Friedrich Schoenfelder

Pressemitteilung vom 17.10.2006

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, beglückwünscht den Schauspieler Friedrich Schoenfelder zum 90. Geburtstag am 17.Oktober 2006.

Wörtlich schrieb Wowereit u. a.: „’Was macht das liebe Grün – es grünt so grün…’ und das zu Ihrem 90. Geburtstag sogar Mitte Oktober! Im Namen der Film- und Theaterstadt Berlin, ihres Senats und persönlich übermittle ich Ihnen zu Ihrem Jubiläum die herzlichsten Grüße und Glückwünsche.

Seit der deutschen Erstaufführung des Erfolgsmusicals ‚My Fair Lady’ ist eingangs zitierte Frage in aller Munde und das, lieber Friedrich Schoenfelder, hat ganz wesentlich mit Ihrer Verkörperung des Professor Higgins als auch des Oberst Pickering zu tun. Diese Rollen scheinen Ihnen auf den Leib geschrieben zu sein, sie machten Sie zum Star. Seither sind Ihnen vor allem auch Ihre Berliner Fans grün. In zahlreichen Rollen auf der Bühne wie im Film, als Rundfunkmoderator und Jazz-Kenner prägen Sie seither das kulturelle Leben in unserer Stadt und weit darüber hinaus mit.

Sie, der Gentleman unter den Schauspielern, lernten bei Gründgens und Käutner, arbeiteten mit Meyen und Piscator. Große Namen und heute gehören Sie selbst zu den ganz Großen in der schauspielenden und synchronisierenden Zunft. Sie haben sich in die Herzen vor allem Ihres Berliner Publikums gespielt. Die Bretter, die die Welt bedeuten, waren und sind für Sie ganz wesentlich in Berlin aufgeschlagen. Das Theater des Westens ist Ihnen ebenso Heimat wie das Berliner Renaissance-Theater. Und in diesem sind Sie zu unser aller Freude auch heute noch zu Hause. Selbst die Malaise eines Oberschenkenhalsbruchs – ich wünsche gute Besserung – kann Sie nicht abhalten, das neue Lebensjahrzehnt mit einer Premiere, einer deutschen Erstaufführung zu beginnen. Wir alle freuen uns, sie ab dem 2. Dezember in Frayns ‚Verdammt lange her’ zu sehen.

Für die bis dahin anstehenden Proben und die Premiere sage ich Ihnen toi, toi, toi! Für das neue Lebensjahrzehnt, lieber Friedrich Schoenfelder, wünsche ich Ihnen weiter Spiellaune und -leidenschaft, Gesundheit und persönliches Glück.“

- – - -

Rückfragen:
Chef vom Dienst
Telefon: 9026-2411
E-Mail: presse-information@skzl.verwalt-berlin.de