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Senat sichert Kofinanzierung für Berliner Beteiligung am Exzellenzwettbewerb

Pressemitteilung vom 14.03.2006

Aus der Sitzung des Senats am 14. März 2006:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, die erforderlichen Erklärungen zur Mitfinanzierung des Exzellenzwettbewerbs durch das Land Berlin gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschlossen. Damit sind seitens des Landes Berlin die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Berliner Universitäten an dem Exzellenzwettbewerb beteiligen können.

Die erste Wettbewerbsrunde des Exzellenzwettbewerbs hatte mit der Ausschreibung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Jahr 2005 begonnen. Darauf hatten insgesamt 74 deutsche Universitäten 319 Antragsskizzen eingereicht, davon 157 für Exzellenzcluster, 135 für Graduiertenschulen und 27 für Zukunftskonzepte. Aus den eingegangenen Projektskizzen wurden 36 Universitäten zur Einreichung von 90 Vollanträgen aufgefordert, davon 41 für Exzellenzcluster, 39 für Graduiertenschulen und 10 für Zukunftskonzepte.

Die Berliner Universitäten waren mit folgenden Anträgen erfolgreich:

• Freie Universität, Humboldt-Universität und Technische Universität mit jeweils einem Antrag bei den Graduiertenschulen
• Humboldt-Universität und Technische Universität mit jeweils zwei Anträgen bei den Exzellenzclustern, die Freie Universität mit einem Antrag
• die Freie Universität mit ihrem Antrag für ein Zukunftskonzept der universitären Spitzenforschung.

Die Berliner Universitäten sind jetzt aufgefordert, für diese Projekte Vollanträge zu stellen und diese bis zum 20. April 2006 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft einzureichen. Die Entscheidung darüber wird am 13. Oktober 2006 fallen.

Im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs werden insgesamt 1.900 Mio. € zusätzlich zur Verfügung gestellt, im Jahr 2006 190 Mio. €, in den Jahren 2007 bis 2010 je 380 Mio. € und im Jahr 2011 wieder 190 Mio. €. Die Mittel für die Förderung werden vom Bund und vom jeweiligen Sitzland im Verhältnis 75 : 25 getragen.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 90228-203
E-Mail: pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de