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Sachverständige Mitglieder des Aufsichtsrates der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen

Pressemitteilung vom 14.03.2006

Aus der Sitzung des Senats am 14. März 2006:

Der Senat hat auf Vorschlag des Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Thomas Flierl, gemäß Berliner Universitätsmedizingesetz nachfolgende Persönlichkeiten als externe sachverständige Mitglieder mit Erfahrungen auf den Gebieten der medizinischen Wissenschaft, der Wirtschaft oder des Krankenhausmanagements in den Aufsichtsrat der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen:

• Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, Rechtsanwältin, ehemalige Finanzsenatorin und Vorsitzende der gemeinsam tagenden Klinikumsvorstände der Charité – Universitätsmedizin Berlin,
• Prof. Dr. Volker ter Meulen, Universität Würzburg und Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina,
• Prof. Dr. med. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften,
• Birgit Radow, Vorstandsvorsitzende der gesetzlichen Krankenkasse SECURVITA BKK,
• Prof. Dr. med. Dietrich Niethammer, emeritierter Professor für Kinderheilkunde, früherer Vorsitzender des Medizinausschusses des Wissenschaftsrates.

Dem Aufsichtsrat gehören gemäß Berliner Universitätsmedizingesetz darüber hinaus an:
• das für Hochschulen zuständige Mitglied des Senats von Berlin als Vorsitzende oder Vorsitzender,
• das für Finanzen zuständige Mitglied des Senats von Berlin,
• drei Mitglieder, die in unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl von den hauptberuflichen Beschäftigten (Beamtinnen und Beamte, Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter) gewählt werden,

sowie mit beratender Stimme:
• die Zentrale Frauenbeauftragte der Charité,
• je eine Vertreterin oder ein Vertreter des Personalrates der „Medizinischen Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin“ und des „Universitätsklinikums Charité – Universitätsmedizin Berlin“. Mit der Bildung eines Gesamtpersonalrats wird an ihre Stelle ein Mitglied des Gesamtpersonalrats treten.

Der Aufsichtsrat ist nach In-Kraft-Treten des Berliner Universitätsmedizingesetzes neu zu konstituieren. Die beiden hochschulmedizinischen Einrichtungen der Humboldt-Universität und der Freien Universität waren bereits im Jahr 2003 zu einer gemeinsamen Gliedkörperschaft fusioniert worden. Der Aufsichtsrat ist sowohl für die Kontrolle der gesamten Einrichtung, d.h. sowohl für das Universitätsklinikum als auch für die Medizinische Fakultät der Charité zuständig. Er wird für die Dauer von fünf Jahren gebildet. Die Mitgliedschaft erfolgt ehrenamtlich. Scheidet ein berufenes Mitglied vorzeitig aus, wird für den Rest seiner Amtszeit ein neues Mitglied berufen. Eine Vertretung ist nicht zulässig.

Die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates ist für Ende April dieses Jahres geplant.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Telefon: 90228-203
E-Mail: pressestelle@senwfk.verwalt-berlin.de