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Bebauungsplan für ein Teilgebiet der Entwicklungsmaßnahme „Berlin-Johannisthal/Adlershof“ am Groß-Berliner Damm

Pressemitteilung vom 28.02.2006

Aus der Sitzung des Senats am 28. Februar 2006:

Der Senat hat beschlossen, den von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer vorgelegten Entwurf des Bebauungsplanes XV-54c für den Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Berlin-Johannisthal/Adlershof“ zwischen Landfliegerstraße, Groß-Berliner Damm und Eisenbahngelände beim Abgeordnetenhaus einzubringen.

Mit dem Bebauungsplan, der eine Fläche von 8,4 ha umfasst, wird die planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung und Sicherung eines Teilbereichs des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Adlershof geschaffen. Das Bebauungsplangebiet ist als gewerblich geprägter Standort einem hohen Veränderungsdruck unterworfen. Der Zielsetzung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, in diesem Bereich hochwertige Gewerbegebiete zu entwickeln, die auch die Nutzung durch produzierende Unternehmen einschließt, wird mit dem Bebauungsplan Rechnung getragen.

Bisher untergenutzte Grundstücke können damit baulich verdichtet und brachliegende Flächen einer Nutzung zugeführt werden. Es werden produktions- und dienstleistungsorientierte Gebiete festgesetzt. Die bestehende Landfliegerstraße wird zukünftig öffentliche Straßenverkehrsfläche. Die Festsetzung von Geh-, Fahr- und Leitungsrechten sichert die Erschließung der Baugebiete.

Um den städtebaulichen Zielsetzungen gerecht zu werden, sollen die Gewerbegebiete nach den zulässigen Nutzungen gegliedert werden. Gleichzeitig werden durch unterschiedliche Festsetzungen in den beiden Gewerbegebietstypen bestimmte Arten von Gewerbebauten präferiert bzw. ausgeschlossen.

Die „dienstleistungsbezogenen“ Gewerbegebiete entlang des Groß-Berliner Damms als zukünftige Haupterschließungsstraße sollen durch die Bildung von städtebaulichen Raumkanten in das Stadtgefüge integriert werden. Der Bau bzw. Ausbau der Haupterschließung durch den Groß-Berliner Damm wird im hier relevanten Bauabschnitt in diesem Jahr beendet. Es soll ein städtebaulich hochwertiges Gewerbegebiet entstehen. In den dahinter liegenden Bereichen zur Bahntrasse sollen dagegen produktionsbezogene Gewerbegebiete entwickelt werden. Für die Gewerbebetriebe in Nachbarschaft zu den Wohngebieten an der Landfliegerstraße muss zur Konfliktbewältigung der Störungsgrad eingeschränkt werden.

Durch die Festsetzungen des Bebauungsplans ergeben sich Eingriffe in Natur und Landschaft, die innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans ausgeglichen werden können.

Mit dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens werden die Voraussetzungen geschaffen, die Entwicklungsmaßnahme in diesem Teil der Entwicklungsbereichs abzuschließen und gemeinsam mit weiteren Teilbereichen aus dem Entwicklungsrecht zu entlassen.

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Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit@senstadt.verwalt-berlin.de