Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Bebauungsplan für ein Teilgebiet des Landschafts- und Erholungsparks Johannisthal

Pressemitteilung vom 07.02.2006

Aus der Sitzung des Senats am 7. Februar 2006:

Der Senat hat den von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer eingebrachten Entwurf des Bebauungsplanes XV-68b im Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Berlin-Johannisthal/Adlershof“ nördlich des Eisenhutwegs und östlich der Straße am Flugplatz beschlossen. Die Vorlage wird dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung zugeleitet.

Der Bebauungsplan umfasst ein Gebiet mit einer Fläche von rund 5,7 ha. Er schafft die planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung und Sicherung eines Teilbereichs des Landschafts- und Erholungsparks in Johannisthal und die Möglichkeit für die Ansiedlung eines Thermal- und Freizeitbades.

Die öffentliche Grünfläche ist 2,2 ha groß. Sie ist Teil der Sammelausgleichsmaßnahme Landschafts- und Erholungspark Johannisthal. Die Mittel für den Bau der öffentlichen Grünfläche wurden im Herbst 2005 durch den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses bewilligt. Ein nunmehr zusammenhängender Parkrandweg ermöglicht die durchgängige Verbindung innerhalb des Landschaftsparks zwischen dem Eisenhutweg und dem Sportplatz am Segelfliegerdamm. Mit dem Bau des Vorhabens soll im Jahr 2006 begonnen werden.

Auf der Fläche für Sportanlagen von ca. 3,5 ha wird die Ansiedlung eines Thermalbades ermöglicht. Die Nutzung von Thermalwasser bietet sich aufgrund der geologischen Situation vor Ort an, ist jedoch nicht im Bebauungsplan vorgeschrieben.

Wie in der gesamten Entwicklungsmaßnahme werden Festsetzungen zur Begrünung der Dachflächen, zu Baumpflanzungen, zu Bepflanzungsflächen sowie zur wasser- und luftdurchlässigen Befestigung von Wegen getroffen, um den Naturhaushalt zu schonen.

Mit dem Abschluss des Bebauungsplanverfahrens werden die Voraussetzungen geschaffen, die Entwicklungsmaßnahme in diesem Teil des Entwicklungsbereiches abzuschließen und gemeinsam mit weiteren Teilbereichen aus dem Entwicklungsrecht zu entlassen.

– - -

Rückfragen:
Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Telefon: 9012-5800
E-Mail: oeffentlichkeit@senstadt.verwalt-berlin.de