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Bericht über Gender Mainstreaming in der Verwaltung

Pressemitteilung vom 07.02.2006

Aus der Sitzung des Senats am 7. Februar 2006:

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, einen Bericht an das Abgeordnetenhaus über die qualifizierte Fortsetzung der Gender- Mainstreaming-Prozesse im Land Berlin beschlossen. Der Bericht wird dem Rat der Bürgermeister zur Kenntnisnahme zugeleitet

In dem Bericht wird dargestellt, dass die Methoden des Gender Mainstreaming als ernsthafte Organisationsentwicklung und Strategie modernen Verwaltungshandelns schrittweise in der Berliner Behörden etabliert wird. Der Berliner Senat will damit die Geschlechtergerechtigkeit in allen Politikfeldern fördern. Bei der Umsetzung hat Berlin gute Fortschritte erzielt.

So gibt es mittlerweile unter anderem funktionierende Strukturen (zentrale Koordinierungsstelle, dezentrale Steuerungsgremien, Genderbeauftragte), ressortübergreifende Arbeitsgruppen (Gender Budget, Gender Statistik), praxisnahe Instrumente (Gender Check von Senatsvorlagen, Statistikverzeichnis, Leitfäden etc.) und externe wissenschaftliche Begleitung der Genderprojekte. Die Geschäftsstelle Gender Mainstreaming in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen koordiniert und evaluiert die Gender- Mainstreaming-Prozesse und unterstützt die einzelnen Verwaltungen bei der Umsetzung. Der Fortgang wurde bisher in drei Berichten dokumentiert, in den Jahren 2003, 2004 und 2005. Für das Haushaltsjahr 2005 standen für externe Beratung und wissenschaftliche Begleitung 150.000 € zur Verfügung, 2006 werden es 100.000 € sein.

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Rückfragen:
Sprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwiarbfrau.verwalt-berlin.de