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Wowereit-Rede zur Eröffnung der Ausstellung “Berlin-Tokio/Tokyo-Berlin”

Pressemitteilung vom 03.02.2006

Es gilt das gesprochene Wort!

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, nimmt am Freitag, den 3. Februar 2006, im Mori Arts Museum in der japanischen Hauptstadt und Berliner Partnerstadt Tokio um 18 Uhr (Ortszeit) an der Eröffnung der Ausstellung “Berlin-Tokio/Tokyo-Berlin” teil. Das Presse- und Informationsamt veröffentlicht den Wortlaut der Rede des Regierenden Bürgermeisters auf Grundlage des Manuskripts.

Wowereit: “Es ist mir eine große Ehre, heute mit Ihnen gemeinsam die Ausstellungen ‘Tokyo-Berlin/Berlin-Tokyo’ und ‘Design Deutschland’ eröffnen zu dürfen.

Im Rahmen des Deutschlandjahres hat sich die deutsche Hauptstadt bereits mit zahlreichen Veranstaltungen in Ihrem Land präsentiert. Ein Höhepunkt war sicherlich die große Ausstellung von Meisterwerken der Berliner Museumsinsel im Nationalmuseum Tokio.

Es ist schon erstaunlich: Es gibt wohl kaum ein Land, das so weit entfernt von uns liegt und doch so vielfältige Beziehungen mit uns unterhält. Nach wie vor sind Deutschland und Japan füreinander die wichtigsten Partner in Europa beziehungsweise Asien. Und auch die beiden Hauptstädte verbindet weit mehr als unsere vor knapp 12 Jahren begründete Städtepartnerschaft.

Berlin und Tokio – das sind zwei pulsierende, innovative Metropolen; die Aushängeschilder ihres jeweiligen Landes. Sie stehen für Vitalität und Vielseitigkeit, für kulturellen und wissenschaftlichen Reichtum.

Beide Städte haben sich schon sehr früh gegenseitig kulturell inspiriert und bereichert. Mit der Ausstellung ‘Tokyo-Berlin/Berlin-Tokyo’ ist es nun zum ersten Mal gelungen, unsere vielfältigen kulturellen Beziehungen in einer umfangreichen Ausstellung zu beleuchten.

Auch heute ist Japan überall in Berlin präsent. Man denke nur an das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin, das sich seit mehr als 20 Jahren für den Austausch zwischen unseren Ländern engagiert. Oder an die Asien-Pazifik-Wochen in Berlin, das wichtigste europäische Forum für den Dialog mit der asiatisch-pazifischen Region, an den Japanischen Garten, die private Teikyo University oder auch an die Europazentrale von Sony, die im Herzens Berlin residiert.

Viele Berliner interessieren sich sehr für Ihr Land. Vor allem junge Leute sind fasziniert von der ‘hippen’ Metropole Tokio. Da wird in angesagten Clubs zu Popmusik aus Japan getanzt, da werden begeistert Mangas gelesen und japanische Autoren wie Haruki Murakami können auf eine riesige Fangemeinde zählen. Und bei der Anzahl von Sushi-Läden kann sich zumindest Berlin-Mitte schon fast mit Tokio messen.

Die vielfältigen Einflüsse aus Japan sind eine große Bereicherung für Berlins kulturelle Vielfalt, für die einzigartige Mischung aus renommierter Hochkultur und trendiger Szene, die Berlin für viele so anziehend macht.

Seit kurzem darf sich Berlin sogar mit dem Unesco-Titel ‘Stadt des Designs’ schmücken. Was es damit auf sich hat, können Sie hier vor Ort überprüfen.

Es würde mich freuen, wenn die beiden Ausstellungen ‘Tokyo-Berlin/Berlin-Tokyo’ und ‘Design Deutschland’ Lust auf Berlin machen. Ich lade Sie alle herzlich zu uns ein.

Zum Beispiel im Sommer, wenn Deutschland Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft ist. Berlin wird Austragungsort von sechs Spielen sein, darunter das Finale am 9. Juli. So wie Japan und Korea vor vier Jahren wollen auch wir uns als hervorragende Gastgeber für die Besucher aus aller Welt präsentieren.

Die WM fällt zusammen mit der Eröffnung der Ausstellung ‘Tokyo-Berlin/Berlin-Tokyo’ in der Neuen Nationalgalerie am 6. Juni. Verehrter Herr Gouverneur Ishihara, es wäre mir eine Ehre, auch diese Eröffnung gemeinsam mit Ihnen bestreiten zu können. Darüber hinaus würde es mich sehr freuen, wenn wir die Städtepartnerschaft zwischen Tokio und Berlin in Zukunft weiter intensivieren können.

In diesem Sinne wünsche ich den beiden Ausstellungen ‘Design Deutschland’ und ‘Tokyo-Berlin/Berlin-Tokyo’ sehr viel Erfolg. Ich danke allen, die an den Ausstellungen beteiligt waren und insbesondere auch Ihnen, verehrte Frau Mori, verehrter Herr Mori, dafür, dass Sie die Ausstellungen im Mori Tower beherbergen.”

Das Reiseprogramm sowie weiterführende Links finden Sie auf Berlin.de in der Presseerklärung “Wowereit eröffnet Berlin-Ausstellung in Tokio” unter der Adresse [[/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2006/pressemitteilung.50490.php|http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2006/01/30/34563/index.html]].

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