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Neujahrsempfang: Bundespräsident ehrt Berlinerinnen und Berliner

Pressemitteilung vom 10.01.2006

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Bundespräsident Horst Köhler hat acht verdiente Bürgerinnen und Bürger aus Berlin zum Neujahrsempfang am 11. Januar 2006 in das Schloss Bellevue eingeladen. Nachfolgend kurze Porträts der Berliner Gäste des Bundespräsidenten:

Akossiwa Agboli-Gomado setzt sich seit vielen Jahren für die Entwicklung einer guten Nachbarschaft im Neuköllner Rollbergviertel ein. Insbesondere seit das Quartiersmanagement seine Arbeit aufgenommen hat, leistet sie als Unterstützerin und Protagonistin eine unverzichtbare Nachbarschaftsarbeit. Sie wirkt beispielsweise im Mieterbeirat, in der Ateliersgemeinschaft des Rollbergviertels, in der Bewohnerjury sowie im Verein Gemeinschaftshaus e.V. mit. Des Weiteren ist sie Teilnehmerin der Frauengruppe und des Frauenfrühstücks. Durch ihre Initiative wurde der Verein „Brücke zu Togo“ gegründet.

Dorothea Becker arbeitet als Krankenschwester auf der Krebsstation im Krankenhaus Neukölln. Sensibilisiert durch ihre beruflichen Erfahrungen gründete sie vor sieben Jahren ründete sie – sensibilisiert durch ihre beruflichen Erfahrungen – mit einigen Mitstreitern das RICAM-Hospiz als erstes stationäres Hospiz in Berlin. Unter ihrer Leitung begann das Hospiz aktiv mit der stationären Betreuung, der Versorgung und der Begleitung schwerst kranker und sterbender Menschen. Oberstes Anliegen von Dorothea Becker als „Mutter“ der Hospizbewegung in Berlin ist es, Hilfe und Unterstützung für die Kranken, Sterbenden und deren Angehörige und Freunde zu leisten. Das Hospiz bietet die medizinische und pflegerische Sicherheit eines Krankenhauses – aber in einer Atmosphäre, die häusliche Wärme und Geborgenheit vermittelt.

Angela Besuch hat eine schwerstbehinderte Tochter, deren Pflege und Betreuung viele Stunden täglich benötigt. Ungeachtet ihrer eigenen gesundheitlichen Probleme kämpft sie aufopferungsvoll um beste schulische Bildung sowie um eine bestmögliche Eingliederung ihrer Tochter in den späteren Arbeitsprozess in einer Werkstatt für Behinderte. Trotz ihrer familiären Inanspruchnahme engagiert sich Angela Besuch außerdem seit vielen Jahren im Verein Eltern helfen Eltern e.V., der Eltern mit behinderten Kindern berät, und im Beirat für Menschen mit Behinderungen.

Dr. Markus Debus und Sandra Fabig zeichnen sich durch großes Engagement im Rahmen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Katastrophengebiet in Pakistan aus.

Wilhelm Kühling gründete 1988 den Hellersdorfer Kinder- und Jugendchor, der sich unter seiner Leitung zu einem leistungsfähigen Chorensemble mit hohem künstlerischem und musikalischem Anspruch entwickelt hat. Diverse nationale und internationale Auszeichnungen sowie eine erfolgreiche Reise des Chores 2004 nach Peking zeugen davon. Trotz seiner 73 Jahre führt Wilhelm Kühling wöchentlich eine Gesamt- sowie mehrere Teilproben durch. Außerdem ist er Leiter des Frauenchores der Musikschule Köpenick.

Dem engagierten Einsatz von Anette Lauterbach ist es zu verdanken, dass die Thomas-Dehler-Bibliothek im Bezirk Tempelhof-Schöneberg nicht geschlossen wurde, sondern ehrenamtlich weiter betrieben werden kann. Damit konnte ein Eltern-Kind-Treffpunkt im Kiez erhalten bleiben. Die Bibliothek bietet neben dem normalen Bibliotheksbetrieb ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, zu dem auch zweimal wöchentlich ein Vorlesen für Kinder gehört.

Silvia Lins engagiert sich seit 1990 ehrenamtlich in dem 1980 gegründeten sozialen Integrationsprojekt „Treffpunkt für Deutsche und Ausländer“ im Bezirk Mitte, Ortsteil Wedding. Das Projekt umfasst u. a. das tägliche Betreuungs- und Beratungsangebot für Kinder- und Jugendliche, einschließlich Hausaufgabenbetreuung, Berufsberatung, Abbau von Sprachbarrieren und Training im sozialen Umgang.

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