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Beratungsfonds für kleine und mittlere Unternehmen erweitert: Frühwarnsystem jetzt auch für produktionsnahe Dienstleister

Pressemitteilung vom 22.12.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Mit Genehmigung durch die EU gelten ab sofort die geänderten Richtlinien über die Förderung von Potenzialberatungen. Neu im Vergleich zu den im Januar 2006 in Kraft getretenen alten Richtlinien ist die Erweiterung der Anspruchsberechtigten auf produktionsnahe Dienstleister. Bisher galten sie nur für das verarbeitende Gewerbe. Für den Einsatz externer Beraterinnen und Berater in kleinen und mittleren Unternehmen stehen im kommenden Jahr 500.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln bereit.

Die Potenzialberatung soll helfen, möglichst schon im Vorfeld Unternehmenskrisen zu erkennen und mit externem Sachverstand Lösungen zu finden. Sie kann so als Frühwarnsystem dienen und macht damit Arbeitsplätze in Berliner Unternehmen sicherer.

Mit dem Start des Programms im Jahr 2006 haben insbesondere zahlreiche Kleinunternehmen einen Antrag auf Förderung gestellt. Drei Förderschwerpunkte standen dabei im Fokus: Die Hilfe zur Erschließung neuer Märkte, Optimierung von Geschäftsprozessen und vor allem Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung. Die Motivation in den Betrieben, die geförderten Beratungsleistungen auch umzusetzen, ist nach den bisherigen Erfahrungen sehr hoch, denn neben der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kann die Beschäftigung erhalten bzw. weiter ausgebaut werden.

Als Besonderheit des Programms muss der Antrag auf Förderung vom Arbeitgeber und von der Arbeitnehmervertretung unterschrieben werden. Sollte ein Betrieb keinen Betriebsrat haben, reicht die Unterschrift eines Sprechers der Belegschaft.

Die Antragsbearbeitung und Umsetzung der Potenzialberatung erfolgt in enger Abstimmung mit den Sozialpartnern des verarbeitenden Gewerbes in Berlin, insbesondere mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V und mit der IG Metall, Verwaltungsstelle Berlin, die die Anträge auch entgegennehmen.

Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V.
Am Schillertheater 2, 10625 Berlin, Tel. (030) 310 05-127, Fax -240, E-Mail: [[mailto:Jeske@uvb-online.de|Jeske@uvb-online.de]], Internet: [[http://www.vme-net.de|www.vme-net.de]]

IG Metall, Verwaltungsstelle Berlin
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin, Tel. (030) 253 87 -101/102, Fax -200, E-Mail: [[mailto:berlin@igmetall.de|berlin@igmetall.de]], Internet: [[http://www.berlin.igmetall.de|www.berlin.igmetall.de]]

Zusätzliche Informationen sind bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Referat III D, Telefon 9013-8115, 8153 oder 8367 zu erhalten.

Die Förderrichtlinien für Ziel 1 und Ziel 2 können unter folgenden Adressen aus dem Internet herunter geladen werden:

[[http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/potenzialberatung_ziel1.pdf|http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/potenzialberatung_ziel1.pdf

[[http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/potenzialberatung_ziel2.pdf|http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/potenzialberatung_ziel2.pdf]]

Rückfragen:
Brigitte Schmidt
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwtf.verwalt-berlin.de