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Girls' Day - Preise von Aktionsbündnis verliehen: Kreuzberger Schule gewinnt 1. Preis

Pressemitteilung vom 15.12.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus hat heute die Kreuzberger Eberhardt-Klein-Oberschule mit dem 1. Preis im Girls’ Day-Wettbewerb 2006 ausgezeichnet. Die Schule erhält 500,- Euro für ihre beeindruckende Umsetzung und Dokumentation des Girls’ Day 2006.

Erstmalig verleiht das Aktionsbündnis zum Girls’ Day im Land Berlin in diesem Jahr drei Preise in Höhe von insgesamt 950,- Euro. Die Preisgelder werden von der IHK Berlin, der HWK Berlin, dem DGB-Landesverband und dem VdU zur Verfügung gestellt.

Die integrierte Haupt- und Realschule mit ausschließlich Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft hat vorbildhaft gezeigt, wie der Mädchen-Zukunftstag als Projekttag für die 7. und 8. Klassen umgesetzt werden kann. Almuth Nehring-Venus: „Ich freue mich insbesondere, dass an einer Einrichtung mit Schülerinnen und Schülern aus zwölf Nationen der Girls’ Day genutzt wird, um das Thema geschlechtersensible Berufs- und Lebensplanung frühzeitig, aber auch nachhaltig im Unterricht zu behandeln.“

Im Vorfeld des Girls’ Day wurden die Eltern einbezogen, und es gab am Aktionstag ein Parallelangebot für Schüler: „Berufswahl und Lebensplanung für Jungen“. Die Dokumentation zeugt von einem außerordentlichen Engagement der Lehrkräfte und der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und macht deutlich, dass die Angebote von den Schülerinnen ernst- und wahrgenommen wurden.

Der 2. Preis in Höhe von 300,- Euro geht an eine Bezirksinitiative. In Reinickendorf hat die Girls’ Day Initiative in ihrem Wettbewerbsbeitrag, beispielgebend für andere Bezirke, die nachhaltige Umsetzung des Mädchen-Zukunftstages dokumentiert. Mit Unterstützung der Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura gelang es zum wiederholten Mal, Unternehmen zu akquirieren und zu beraten, Schülerinnen Unterstützung bei der Suche nach einem Veranstaltungsplatz zu bieten, Schulen und Lehrkräfte zu informieren und Netzwerke zu schaffen. Die engagierte Öffentlichkeitsarbeit der Bezirksinitiative hat wesentlich zum Erfolg des Girls’ Day in Reinickendorf beigetragen.

Den 3. Preis in Höhe von 150,- Euro erhält die Gustav-Heinemann-Oberschule, eine Gesamtschule in Berlin-Tempelhof. An dieser Schule findet der Girls’ Day schon zum dritten Mal statt und wird von der Schulleitung und dem gesamten Kollegium aus Lehrkräften sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sehr positiv beurteilt und dementsprechend unterstützt. Der Aktionstag ist in der Jahresplanung der Schule fest verankert. Der Girls’ Day wurde mit den Schülerinnen und Schülern unter Einbeziehung der Eltern gut vor- und nachbereitet. Die Schüler hatten in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, außerhalb der Schule Berufe im sozialen Bereich kennen zu lernen.

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Brigitte Schmidt
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