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Einladung zum Presse- und Fototermin: Eröffnung der Ausstellung „Frauenhandeln“

Pressemitteilung vom 21.11.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt Staatssekretärin Susanne Ahlers zur Eröffnung der Ausstellung „Frauenhandeln“ein. Diese Ausstellung thematisiert verschiedene Formen des Menschenhandels und gibt Einblicke in die Situation der Betroffenen. Sie wurde vom KOK, dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt im Migrationsprozess e.V., konzipiert.

Der Handel mit Menschen zum Zweck der Ausbeutung ist eine besonders schwere Form der Gewalt und stellt eine Verletzung grundlegender Menschenrechte dar, von der weltweit insbesondere Frauen und Kinder betroffen sind. Während der Handel in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse auch Männer betrifft, sind es hauptsächlich Frauen, die in die Prostitution oder in die Ehe gehandelt werden. Die Migrantinnen schenken den Versprechungen auf eine Arbeit, eine Ehe oder auch eine einträgliche Tätigkeit in der Prostitution Glauben. Häufig kommen sie jedoch in eine Situation, die von Brutalität, Gewalt und Rechtlosigkeit geprägt ist. Sie leben und arbeiten unter Bedingungen, die der Sklaverei ähneln. Die Angst vor den Menschenhändlern und ihr zumeist illegaler oder unsicherer Aufenthaltsstatus hindern sie daran, sich Hilfe bei der Polizei oder anderen Behörden zu holen.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung gibt es Gelegenheit zu Gesprächen mit Expertinnen.

Zeit:
24. November 2006, 16:30 Uhr

Ort:
Interkulturelles Frauenzentrums S.U.S.I., Linienstraße 138 in 10115 Berlin

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Rückfragen:
Brigitte Schmidt
Telefon: 9013-7418
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de