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Schließung von BSH abgewendet, Arbeitsplätze gerettet: Wolf: „Ein Sieg der Vernunft“

Pressemitteilung vom 18.10.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Belegschaft, IG Metall und die Geschäftsführung von BSH haben sich darauf geeinigt, dass das Werk in Spandau weiter betrieben wird und der größte Teil der Arbeitsplätze erhalten bleibt.

Dazu erklärt Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf:

„Ich gratuliere Belegschaft und Geschäftsführung von BSH sowie der IG Metall zu der Einigung, die sie nach harten und langen Verhandlungen erreicht haben. Die Übereinkunft ist ein Sieg der Vernunft. Denn die Produktion in Spandau-Gartenfeld bleibt, der größte Teil der Arbeitsplätze ist bis mindestens 2010 sicher. Ich habe immer an die Zukunft des BSH-Werks in Spandau geglaubt und mich in vielen Gesprächen mit Vertretern von Siemens, der Belegschaft und der IG Metall für seinen Erhalt eingesetzt.

Dieser Erfolg ist zum einen der Hartnäckigkeit und dem Kampfgeist der Belegschaft zu verdanken, die sich mit der Schließung ihres Werks nicht abfinden wollte. Er wäre aber auch nicht möglich gewesen ohne die Einsicht bei BSH, dass Profitmaximierung bis zum Äußersten keine nachhaltige Unternehmensstrategie sein kann. Ich danke auch dem Verband der Metall- und Elektroindustrie für seine erfolgreiche Vermittlung in dem Konflikt.“

Rückfragen:
Christoph Lang
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