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Neues Netzwerk bündelt die Branche in der Hauptstadtregion: Startschuss für die „Logistikinitiative Berlin-Brandenburg“

Pressemitteilung vom 02.03.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Ein neues Kooperationsnetzwerk wird künftig die Logistikbranche in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bündeln. In der „Logistikinitiative Berlin-Brandenburg“ haben sich bereits 15 Partner – Unternehmen, Wirtschaftsförderer, Dienstleister und Bildungseinrichtungen – zusammengefunden. Ziel der Initiative ist es, die Hauptstadtregion als eine europäische Top-Adresse auf dem Gebiet der Logistik zu profilieren. Die Logistikbranche zählt bereits heute zu den Wachstumsbranchen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und beschäftigt in der Region mehr als 150.000 Menschen.

„Das Netzwerk wird den Logistikstandort Berlin-Brandenburg weiter stärken. Es wird insbesondere dazu beitragen, dass durch hochwertige logistische Wertschöpfung vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Jobs geschaffen werden. Gerade mittelständische Logistiker werden von der Möglichkeit profitieren, ihre Angebote zu bündeln“, erklärten Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf.

Minister Junghanns erklärte weiter: „Logistik hat gute Perspektiven. Längst gehen die Leistungen über die traditionellen Bereiche wie Transport, Umschlag und Lagerung hinaus. Die Netzwerkbildung ist ein wichtiger Schritt, um die Branche zielgerichtet weiter voranzubringen. Mit der seit vergangenem Jahr bestehenden Möglichkeit der Netzwerkförderung verfügen wir über ein neues Instrument, um den Aufbau von Kooperationsnetzwerken zu unterstützen.“
Senator Wolf betonte: „Die Hauptstadtregion hat eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und damit eine gute Grundlage für Wachstum und Beschäftigung in der Logistik-Branche. Die Logistikinitiative beider Länder wird maßgeblich dazu beitragen, Unternehmen, staatliche Stellen, Unternehmen und Wissenschafts-Institutionen noch besser untereinander zu vernetzen.“

Prof. Dr. Ludger W. Wilken, Sprecher der Logistikinitiative, erklärte: „Wir sind optimistisch, dass die Logistikinitiative der Standortentwicklung einen entscheidenden Impuls geben wird. Auch deshalb, weil es sich um ein Public-private-partnership-Projekt handelt. Indem öffentliche Hand und privatwirtschaftliche Akteure der Branche eng zusammenarbeiten, ist in der Initiative eine einzigartige und umfassende Standortkompetenz gebündelt.“

Zur Information:

Die Logistikbranche in Berlin-Brandenburg beschäftigt in der Hauptstadtregion mehr als 150.000 Menschen. Allein in den drei Güterverkehrszentren Großbeeren (Landkreis Teltow-Fläming), Wustermark (Havelland) und Freienbrink (Oder-Spree) sind nahezu 100 Firmen angesiedelt. In Berlin-Brandenburg sind marktführende Unternehmen der Branche ebenso wie innovative mittelständische Firmen vertreten. Hinzu kommt eine hohe wissenschaftliche Fachkompetenz in den Hochschulen der Region. Deutschlands Hauptstadtregion hat darüber hinaus Standortvorteile durch die günstige geostrategische Lage im erweiterten Europa sowie durch eine ausgebaute, moderne Infrastruktur.

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Christoph Lang
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