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Fünfte Pressekonferenz der Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014: Monitoring 2005 - Bilanz, Überblick über das Erreichte und zukünftige Prioritäten

Pressemitteilung vom 22.02.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Rund 20 Monate nach ihrer ersten öffentlichen Vorstellung hat die Wachstumsinitiative Berlin 2004-2014 heute das Monitoring 2005 vorgestellt. In den vergangenen Monaten konnten insbesondere in den Themenfeldern Mittel- und Osteuropa, Tourismus und Flughafen Berlin Brandenburg International konkrete Vorschläge entwickelt werden. Nun wurden erstmals gemeinsam Bilanz gezogen, ein Überblick über das Erreichte gegeben und zukünftige Schwerpunkte vorgestellt.

UVB-Präsident Gerd v. Brandenstein sagte aus diesem Anlass: „Die wichtigste positive Botschaft nach 20 Monaten Wachstumsinitiative lautet: Es ist gelungen, alle Beteiligten aus Wirtschaft und Politik auf einen gemeinsamen Weg zum Erreichen der selbstgesteckten Ziele mitzunehmen. Das sind vornehmlich das Image Berlins als Wirtschaftsstandort zu verbessern, indem wir auf unsere Wachstumspotentiale aufmerksam machen und uns dem Benchmark-Vergleich mit anderen Standorten zu stellen.“

Nach Überzeugung aller Beteiligten war das Miteinander von Wirtschaft und Politik vor dem Start der Wachstumsinitiative in Berlin zu kurz gekommen. Nun konzentriere man sich gemeinsam darauf, die Wachstumspotentiale der Stadt zu nutzen.

Wirtschaftssenator Harald Wolf sagte: „Gegenseitige Verpflichtung von Politik und Wirtschaft zum gemeinsamen Handeln über einen langen Zeitraum – das macht die Wachstumsinitiative Berlin 2014 aus. Sie ist keine Eintagsfliege sondern eine Kooperation über ein ganzes Jahrzehnt. Trotz des langen Zeithorizonts können wir aber bereits nach 20 Monaten erste konkrete Erfolge abrechnen, so zum Beispiel die gemeinsamen Aktivitäten zur Erschließung mittel- und osteuropäischer Märkte oder zur Förderung des Berlin-Tourismus.“

Im Rahmen der Wachstumsinitiative ist es gelungen, fast 70 unterschiedliche Sachverhalte abgestimmt zu begleiten und gemeinsam zu unterstützen. Zudem konnten rund 40 Prioritäten für die Zukunft im Monitoring aufgelistet werden.

Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz erklärte hierzu: „Dass die Wachstumsinitiative erste Erfolge zeigt, ist unbestritten. Ich denke in diesem Zusammenhang an die Umfragen der Wirtschaftsverbände, aus denen hervorgeht, dass die Berliner Unternehmen wieder mit mehr Optimismus in die Zukunft sehen. Es wäre allerdings hilfreich, wenn sich zukünftig auch der gesamte Senat stärker mit den Zielen der Wachstumsinitiative identifiziert.“

Nach Überzeugung von IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer ist der Wirtschaftsstandort Berlin besser als sein Ruf. Er bietet Dank einer bundesweit einmaligen Wissenschaftslandschaft gute Möglichkeiten für innovative und kreative Unternehmen.

Wörtlich sagte Dr. Schweitzer: “In vielen Bereichen gibt es hervorragend ausgebildete Fachkräfte, das Preis-Leistungs-Gefüge – sei es bei Mieten oder den Lebenshaltungskosten – ist im Vergleich zu anderen Ballungsräumen insgesamt günstig. Außerdem existiert eine exellent ausgebaute Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur. Darüber hinaus wartet Berlin mit einem attraktiven Angebot an Kultur, Sport und Freizeit auf. Diese positiven Standortfaktoren gilt es stärker in die Waagschale zu werfen.”

Für die Investitionsbank Berlin als zentraler Landesförderbank war es von Anfang an selbstverständlich, die Wachstumsinitiative Berlin zu unterstützen. Ihr Generalsbevollmächtigter Dr. Matthias v. Bismarck-Osten sagte anlässlich der Vorstellung des Monitorings: „Die IBB hat vor allem die Förderung kleiner und mittlerer Berliner Unternehmen im Fokus. Deshalb orientieren sich die direkten Beiträge der IBB zur Wachstumsinitiative auch in erster Linie an den Belangen dieser Unternehmen. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf den Bereich Mittel- und Osteuropa. Zu den wichtigsten Projekten gehört das Angebot Planvoll ins Ausland, mit dem kleine- und mittlere Unternehmen in Berlin bei der Vorbereitung ihrer Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa unterstützt werden.”

Dieses und alle anderen Projekte der Wachstumsinitiative fortzuführen, bedeutet nach Überzeugung aller Beteiligten viel kleinteilige Arbeit. In einem gemeinsamen Appell wurde aber deutlich, dass man dazu unverändert bereit sei.

Das vollständige Monitoring-Papier können Sie im Internet unter [[http://www.uvb-online.de|www.uvb-online.de]] oder unter [[http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/wachstumsini_monitor.pdf|http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/wachstumsini_monitor.pdf]] herunterladen.

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Christoph Lang
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