Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Philip Morris und prominente Schauspieler unterstützen BIG Hotline: 100.000 Euro und Radiospots gegen häusliche Gewalt

Pressemitteilung vom 21.02.2006

Die Senatsverwaltung fr Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Die Mobile Intervention der BIG Hotline gegen häusliche Gewalt wird nunmehr im fünften Jahr von der Philip Morris GmbH unterstützt. In Anwesenheit von Susanne Ahlers, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen überreichte Elfriede Buben von der Philip Morris GmbH heute im Berliner Rathaus einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro an die BIG Hotline.

Die Spende ermöglicht die Mobile Intervention bei der BIG Hotline. Das sind Einsätze direkt in den Wohnungen von Frauen und deren Kindern, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Die Mobile Intervention kommt vor allem Frauen zugute, die aufgrund der oft jahrelang erfahrenen Gewalt schwer traumatisiert sind, ihre Wohnung nur unter Schwierigkeiten verlassen können oder aus anderen Gründen gehindert sind, nach einer telefonischen Beratung selbständig weitere Schritte zu unternehmen.

Bei der aufsuchenden Beratung bieten die Mitarbeiterinnen der BIG Hotline ein persönliches Gespräch und Unterstützung an. Bei Telefonberatung und Mobiler Intervention kann bei Bedarf in 50 Sprachen übersetzt werden. In fünf Jahren wurde die Mobile Intervention über 800 Mal angefragt und fuhr über 600 Einsätze mit einer durchschnittlichen Dauer von 6 Stunden. Die Frauen waren zwischen 18 und 85 Jahren alt, mehr als die Hälfte von ihnen Migrantinnen.

Elfriede Buben, Sprecherin von Philip Morris: „Die Philip Morris GmbH unterstützt die BIG Hotline, da deren Arbeit bundesweit anerkannt ist und neue Maßstäbe in der Gewaltprävention setzt. Im Rahmen unserer Initiative ‚Für ein Zuhause ohne Gewalt’ möchten wir Opfern helfen und in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für diese Problematik schaffen. Dieses Ziel verfolgen wir ebenfalls mit unserer Förderung von Projekten in München und Dresden – aber auch weltweit.“

Susanne Ahlers, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen: „Das Engagement von Philip Morris ist für uns eine wichtige Unterstützung. Es zeigt, dass auch Projekte im Frauenbereich für Partner aus der Wirtschaft attraktiv sein können. Die Mobile Intervention ist zusammen mit der BIG Hotline und dem Proaktiven Arbeiten ein bundesweit einmaliges Beratungs- und Unterstützungsangebot, das den Schutz der betroffenen Frauen und Kinder nachhaltig verbessert.“

Die BIG Hotline wird auch von anderer, prominenter Seite unterstützt. Die aus „Tatort“ bekannten Schauspieler zum Thema häusliche Gewalt. Boris Aljinovic, Dietmar Bär und Andreas Hoppe, Schauspieler und Tatortkommissare, haben die BIG Hotline diesmal mit einem Statement gegen häusliche Gewalt und dem Hinweis auf die Hilfsmöglichkeiten im Radio erneut unterstützt. Der Spot läuft ab heute auf den vier Berliner Sendern; RS2, Berliner Rundfunk, Star FM und Kiss FM. Die Produktion wurde unterstützt durch die TOP Radiovermarktung.

Dazu Susanne Ahlers: „Von den Radiospots verspreche ich mir, dass sie das Angebot der BIG Hotline noch bekannter machen. Wir brauchen mehr Unterstützung und mehr Männer – nicht nur prominente -, die den Mut haben, Gewalt gegen Frauen und Kinder zu ächten.“

Im vergangenen Jahr wandten sich 6.243 von häuslicher Gewalt betroffene Frauen, Angehörige sowie professionelle Unterstützer und Unterstützerinnen an die BIG Hotline. Das Team der Mobilen Intervention wurde in diesem Zeitraum 179 Mal angefordert.

BIG HOTLINE BEI HÄUSLICHER GEWALT TÄGLICH 9 – 24 Uhr:
611 03 00

Mehr Informationen zur BIG Hotline unter Telefon 030/610 74 564 (Irma Leisle, Karin Müller) und im Internet unter: [[http://www.big-hotline.de|http://www.big-hotline.de]]
Die Radiospots können aus dem Internet herunter geladen werden unter:

[[http://www.big-hotline.de/sites/aktuelles.html|http://www.big-hotline.de/sites/aktuelles.html]]

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 90 13 74 18
E-Mail: pressestelle@senwaf.verwalt-berlin.de