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Harald Wolf zu Kürzungsplänen bei ALG II für Jugendliche: Wolf: „Jugendliche endlich fördern statt pauschal zu kürzen!“

Pressemitteilung vom 13.02.2006

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

Zu den bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung, Jugendlichen unter 25 Jahren die Unterstützung nach Hartz IV zu kürzen, erklärt Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf:

„Was Clement bereits im vergangenen Jahr ankündigte, will sein Nachfolger Müntefering jetzt wahr machen: Jugendlichen soll die ohnehin nicht üppige Unterstützung nach Hartz IV gekürzt werden. Sie sollen weiter von ihren Eltern unterhalten werden.

Damit setzt der Bundesarbeitsminister den Versuch seines Vorgängers fort, seinen Haushalt auf Kosten der Schwächsten zu sanieren. Statt wahlloser Kürzungen zu verhängen und pauschale, unbewiesene Missbrauchsverdächtigungen in die Welt zu setzen, sollte die Bundesregierung endlich dafür sorgen, dass die Job Center arbeitslose Jugendliche intensiv fördern können.

So schreiben es die Hartz-Gesetze vor, und darauf haben die Jugendlichen einen Anspruch. Die Parole ‚Heim zu den Eltern’ bringt uns nicht weiter und führt uns stattdessen zurück in längst überwundene gesellschaftliche Vorstellungen.“

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Christoph Lang
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