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Harald Wolf zu den Arbeitsmarktzahlen für Berlin im Januar: „Arbeitsmarktbudget ausschöpfen!“

Pressemitteilung vom 31.01.2006

Die Arbeitslosigkeit in Berlin ist im Januar saisongemäß deutlich angestiegen.
Im abgelaufenen Monat waren 312.169 Berlinerinnen und Berliner arbeitslos
gemeldet. Das waren 14.389 mehr als im Dezember 2005, aber etwa 16.065
weniger als im Januar 2005. Die Arbeitslosenquote betrug 18,6. Damit lag sie
um 0,8 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats, aber um 0,8
Prozentpunkte oder 16.065 unter dem Vorjahreswert. Berlin liegt mit der
Arbeitslosenquote an zweiter Stelle unter den neuen Bundesländern, hinter
Thüringen mit 17,9%.

Berlins Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf, erklärt dazu:
„Der Sockel an Arbeitslosigkeit ist nach wie vor hoch in Berlin.
Beschäftigungsmaßnahmen sind nach wie vor dringend notwendig. Deshalb darf sich
die Entwicklung des vergangenen Jahres, als die Hälfte der Arbeitsmarktmittel
verfielen, nicht wiederholen. Arbeitsagenturen und Jobcenter müssen ihre Budgets
ausschöpfen. Es handelt sich hier nicht um Haushaltsmittel des Landes, sondern ein
Budget der Regionaldirektion für Arbeit, auf dessen Verwendung der Berliner Senat
keinen Einfluss hat. Die Regionaldirektion für Arbeit und die Jobcenter müssen aber
ihrer Verantwortung gerecht werten und dürfen nicht nur vorwiegend billige
Zusatzjobs einrichten, sondern auch mehr anspruchsvollere Programme wie zum
Beispiel „Stelle statt Stütze“ finanzieren.“

Rückfragen:
Christoph Lang
Telefon: 9013 – 7418
E-Mail: christoph.lang@senwaf.verwalt-berlin.de