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Presseeinladung zur Podiumsdiskussion "Das MfS-Sperrgebiet in Berlin-Hohenschönhausen"

Pressemitteilung vom 09.03.2006

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mitten im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen gab es bis 1989 ein Areal, das auf keinem Stadtplan verzeichnet war. Straßen, die auf der Karte ins Nichts führten, endeten in Wirklichkeit vor einer Mauer. Dahinter verbarg sich der Sperrbezirk um die MfS-Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen auf dem Gelände der einstigen Fleischmaschinenfabrik Heike. Ein Großteil der bis heute erhaltenen und z.T. gewerblich genutzten Gebäude wurde von Häftlingen der Untersuchungshaftanstalt errichtet.
Heute ist dieses einstige Sperrgebiet nur in Spuren erkennbar. Wie diese künftig besser sichtbar gemacht und die Geschichte des Areals vermittelt werden können, ist Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und das Bezirksamt Lichtenberg einladen.

Auf dem Podium diskutieren:
· Dr. Thomas Flierl, Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur
· Dr. Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen
· Silke Klewin, Leiterin der Gedenkstätte Bautzen
· Prof. Rainer W. Ernst, Kunsthochschule Weißensee und Vorsitzender des Beratungsausschusses Kunst
· Prof. Dr. Jürgen Hofmann, Historiker und Vorsitzender des Kulturausschusses der BVV Lichtenberg
· Reinhard Fuhrmann, ehemaliger Häftling und Besucherreferent der Gedenkstätte Hohenschönhausen

Moderation: Dr. Gabriele Camphausen, Verein Berliner Mauer e.V.

Die Podiumsdiskussion findet am 14. März 2006 von 18:00-20:00 Uhr im Saal der BVV, Große Leege Straße 103 statt. Der Eintritt ist frei.

Rückfragen:
Dr. Torsten Wöhlert
Telefon: 90 228 203
E-Mail: torsten.woehlert@senwfk.verwalt-berlin.de