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Moses-Mendelssohn-Preis ausgeschrieben

Pressemitteilung vom 23.02.2006

In diesem Jahr wird zum 14. Mal der Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen ausgeschrieben.

Mit dem Preis wird jeweils eine Persönlichkeit, Gruppe oder Institution ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken auf geistig literarischem oder religiös-philosophischem Gebiet um die Verwirklichung der Toleranz verdient gemacht hat. Die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Preises wird voraussichtlich am 6. September 2006, dem Geburtstag von Moses Mendelssohn, erfolgen.

Bisher wurden mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet: Barbara Just-Dahlmann (1980), Eva G. Reichmann (1982), Liselotte Funcke und Barbara John (1984), Sir Yehudi Menuhin (1986), Helen Suzman (1988), Teddy Kollek (1990), Charlotte Schiffler und Wolfgang Thierse (1992), Inge Deutschkron und Heinz Knobloch (1994), Hans Koschnick und Bosiljka Schedlich (1996), Kurt Scharf (1998), Ivan Nagel (2000), Anetta Kahane (2002) und zuletzt Hilde Schramm (2004).

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury, die vom Berliner Senat berufen wird.

Vorschläge mit einer eingehenden schriftlichen Begründung unter Angabe der Leistungen und / oder Veröffentlichungen, die den Vorschlag für den Moses-Mendelssohn-Preis ausweisen, nimmt die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, K E Me, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin, bis zum
31. März 2006 entgegen (es gilt der Poststempel).

Rückfragen:
Wolfgang Meyer
Telefon: 90 228 536
E-Mail: wolfgang.meyer@senwfk.verwalt-berlin.de