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Flierl zur Topographie des Terrors: Jetzt kann gebaut werden!

Pressemitteilung vom 25.01.2006

“Mit dem Ergebnis der gestrigen Jurysitzung für einen Neubau der Stiftung Topographie des Terrors nach einem Entwurf von Heinle, Wischer und Partner aus Berlin/Stuttgart kann die Stiftung nach den schwierigen Prozessen um das ambitionierte Vorläuferprojekt nun davon ausgehen, dass ein Gebäude, das ihre Bedürfnisse abdeckt und auch so baubar ist, in naher Zukunft bezugsfertig sein wird.”

Das sagte heute der Vorsitzende des Stiftungsrates, der Berliner Kultursenator Dr. Thomas Flierl.

“Der Entwurf überzeugt durch seine konsequente Umsetzung der Anforderungen für den Stiftungszweck wie durch seinen zurücknehmenden Respekt vor dem Ort, ohne dabei auf eine eigene Formensprache in der städtebaulichen Situation am Martin Gropius-Bau zu verzichten.”

Anders als beim letzten Wettbewerb habe die Jury, der er als Stiftungsratsvorsitzender Dank und Anerkennung für den nicht leichten Entscheidungsprozeß unter den 23 Arbeiten in der Endrunde aussprach, bei der Auswahl größten Wert darauf gelegt, dass die Nutzeranforderungen erfüllt werden, damit die Stiftung ihr Thema optimal bearbeiten und präsentieren kann.

Das hälftig von Berlin und dem Bund finanzierte Gesamtprojekt wird in der Regie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung realisiert. Baubeginn soll 2007, Fertigstellung 2009 zum 70. Jahrestag des Überfalls deutscher Truppen auf Polen sein.

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Dr. Torsten Wöhlert
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