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Flierl: Berliner Universitäten erfolgreich im Exzellenzwettbewerb

Pressemitteilung vom 20.01.2006

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) haben heute am 20. Januar 2006 die Ergebnisse der ersten Runde des zweistufigen Auswahlverfahrens der „Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen“ bekannt gegeben.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Berliner Universitäten haben in der Vorauswahl des Exzellenzwettbewerbes hervorragend abgeschnitten.

Förderlinie 1 – Graduiertenschulen:
FU: Graduate School of North American Studies
HU: Graduate School of Minds and Brain
TU: Berlin Mathematical School

Förderlinie 2 – Exzellenzcluster:
FU: Governance in a Globalized World
HU: Campus Adlershof – Materials in New Light
HU: Translating Cell Differentiation Into Tissue Regeneration
TU : Human-Centric Communication Center
TU: Unifying Concepts in Catalysis

Förderlinie 3 – Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau universitärer Spitzenforschung :
FU

Die erfolgreichen Antragssteller müssen bis April ihre Konzepte für die
nächste Stufe des Auswahlverfahrens ausarbeiten und den international zusammengesetzten Gutachtergruppen der DFG und des Wissenschaftsrats vorlegen. Die endgültige Entscheidung erfolgt auf der Basis der Voten der DFG und des Wissenschaftsrates durch den gemeinsamen Bewilligungsausschuss, der im Oktober 2006 tagen wird.

Die Berliner Universitäten haben insgesamt :
11 Anträge zur 1. Förderlinie (Graduiertenschulen),
11 Anträge zur 2. Förderlinie (Exzellenzcluster)
und 3 Anträge zur 3. Förderlinie (Zukunftskonzepte zur Spitzenforschung) eingereicht.

Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: „Ich freue mich sehr, dass ich heute feststellen kann: die Berliner Universitäten waren in diesem
Wettbewerb bislang außerordentlich erfolgreich. Zu diesem wichtigen Zwischenergebnis gratuliere ich allen Beteiligten. Für die Freie Universität ist es ein besonderer Erfolg, dass sie mit ihrem Konzept einer “Internationalen Netzwerkuniversität” in die engere Auswahl für die dritte Förderlinie gekommen ist.

Die Humboldt-Universität und den neuen Präsidenten, Professor Markschies, kann ich nur ermuntern, in der zweiten Runde eine Chance und Herausforderung für die Humboldt-Universität zu sehen und alle Kräfte auf diese Aufgabe zu konzentrieren.

Die Technische Universität hat bewiesen, wie erfolgreich sie in der
Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ist. Das hat sich bei ihren Anträgen zu den Exzellenzclustern ausgezahlt.“

Im Frühjahr 2006 startet die zweite Runde des Exzellenzwettbewerbs.
Anträge, die jetzt nicht ausgewählt wurden, können bis dahin überarbeitet
und erneut eingereicht werden.

Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: „Berlin gehört neben München – gemessen an den bislang erfolgreichen Anträgen – zu den herausragenden Wissenschaftsstandorten in Deutschland. Ich werte diesen Erfolg auch als eine Bestätigung der Wissenschaftspolitik in Berlin, die darauf ausgerichtet ist, den Hochschulen weitreichende Autonomie und mehrjährige Planungssicherheit zu geben. Dies sind wichtige politische Rahmenbedingungen für eine Kultur des Ermöglichens, die die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Berliner Universitäten mit ihren Leistungen, Ideen und Kompetenzen erfolgreich ausgestaltet haben.“

Die Kofinanzierung des Landes für die erfolgreichen Anträge ist sichergestellt.

Rückfragen:
Dr. Brigitte Reich
Telefon: 030/ 90 228 204
E-Mail: Brigitte.Reich@senwfk.verwalt-berlin.de@