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Senatorin begrüßt Gerichtsentscheidung und benennt Aufgaben

Pressemitteilung vom 16.03.2006

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Flughafen BBI. Sie umschreibt die Aufgaben die nun aus stadtentwicklungspolitischer Sicht auf Berlin zukommen.

Junge-Reyer: „Das Gerichtsurteil ist ein gutes Signal für Berlin und Brandenburg. Mit dem neuen Flughafen ergeben sich vollkommen neue Entwicklungschancen für die gesamte Metropolregion Berlin-Brandenburg und im Besonderen für den Süd-Osten Berlins und die Umlandgemeinden Schönefelds. Dieses direkte Einzugsgebiet des neuen Flughafens wird eine Vielzahl von neuen Funktionen aufnehmen. So entstehen beispielsweise neue Logistikstandorte. Um das zu erwartende Wachstum und die steigenden Bauaktivitäten in der Umgebung von Schönefeld und den südlichen Bezirken Berlins planerisch zu ordnen, wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gemeinsam mit den übrigen Beteiligten planerische Rahmenbedingungen festlegen. Die Fachgespräche zu diesem Thema haben mit der Gemeinde Schönefeld und dem Infrastrukturministerium bereits begonnen.

Daneben stellt sich natürlich die Frage wie mit den innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof umzugehen ist. Tegel wird sechs Monate nach Inbetriebnahme des neuen BBI geschlossen. Unser Ziel ist es, Tempelhof im Frühjahr 2007 – mit der Umstellung auf den Sommerfahrplan – zu schließen.

Wie geht es weiter mit Tempelhof nach Einstellung des Flugbetriebs? Diese Frage werden wir noch in diesem Jahr intensiv im Rahmen einer Fachkonferenz erörtern. Berlin verfügt derzeit über mindestens drei große, neu zu entdeckende Orte, die jeweils im Rahmen von sogenannten Zukunftskonferenzen stadtplanerisch beleuchtet werden: Tempelhof, das Gebiet um den neuen Hauptbahnhof und das Gebiet um den Bahnhof Zoo. Ich bin mir sicher, dass wir auch mit Hilfe solcher Konferenzen, an denen z.B. die Immobilienwirtschaft, die IHK oder Partner für Berlin teilnehmen werden, zeigen können: Berlin ist reich an Chancen und Potenzialen.“

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 9012-5800
E-Mail: manuela.damianakis@senstadt.verwalt-berlin.de