Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Hauptstadt profiliert sich auf der MIPIM als Medienmetropole und Investitionsstandort

Pressemitteilung vom 15.03.2006

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Vom 14. – 17. März präsentiert sich Berlin nun zum 13. Mal auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM 2006 im französischen Cannes. 20 Berliner Unternehmen zeigen die ganze Spannbreite der Berliner Immobilienwirtschaft: Neue Hotelprojekte zählen genauso dazu, wie Einzelhandelscenter und Bürovorhaben. Den Schwerpunkt legen die Aussteller in diesem Jahr auf die Darstellung Berlins als Medienstandort.

Unter dem Titel „Berlin-Hauptstadt für Kultur und Medien“ soll in besonderer Weise die Vielfältigkeit der Filmszene in den Mittelpunkt gestellt werden: Dies umfasst den Filmstandort Potsdam-Babelsberg ebenso, wie die Union-Studios in Tempelhof und die Fernsehstudios von Berlin-Adlershof. Hinzu zählt auch die durch Medien getriebene Entwicklung am Ostbahnhof und auf dem Osthafengelände. Außer Paris ist Berlin, wie keine andere europäische Stadt, Drehort und Kulisse zugleich. Die Stadtkulisse, die Immobilien werden damit gleichermaßen auch Teil der Filme.

Im Ausstellungsbereich stehen zahlreiche Immobilienprojekte der Stadt für die aktuelle Entwicklung. Dazu zählte das Projekt „CentralSite Alex“ der DEGEWO am Alexanderplatz ebenso wie das neueröffneter EASTGATE-Shopping-Center der ECE und der Wohn- und Bürokomplex der IVG Immobilien AG am Köbisdreieck.

Senatorin Junge-Reyer: „Gegenwärtig sehen wir die größten Veränderungen auf dem Berliner Immobilienmarkt nicht an Baugruben und Kränen, sondern bei der Veränderung der Eigentümerstruktur. In Berlin wird gekauft und investiert. Internationale Investoren sehen uns auf einer sogenannten ‚6-Uhr-Position’, d.h. im Beginn eines Aufschwungs. Sie registrieren günstige Einstiegspreise und rechnen fest mit einem wirtschaftlichen Aufschwung. Neben irischen und britischen Fonds zeigen zunehmend auch Spanier Interesse. Ausländische Investoren schätzen an der Stadt, dass in außergewöhnlichen und attraktiven Innenstadtlagen Objekte am Markt sind. Besonders freue ich mich über das inzwischen auch wieder zunehmende Interesse an Büroimmobilien in Berlin.“ Mit der Podiumsdiskussion „Warum investieren in Berlin?“ soll dieser Themenkomplex auf der Messe beleuchtet werden.

Der „Wissenschaftspark Adlershof“ steht im Mittelpunkt eines weiteren Immobiliendialogs über Berlin. Unter dem Titel “Der Südosten boomt“ werden die Potenziale im Technologiepark und den zukünftigen neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International“ beleuchtet.

Senatorin Junge-Reyer: „Mit dem Aufschwung den Adlershof nimmt und der weiteren Entwicklung vor Ort entsteht ein Kraftfeld im Südosten Berlins. Diese erfreuliche Entwicklung ist auch der Beweis, dass es richtig war, vor 15 Jahren, nach dem Fall der Mauer, konsequent auf Wissenschaft und Forschung zu setzen. Damit ist Adlershof ein Beispiel im Kleinen, was Berlin als Ganzes anstrebt.“

Die Attraktivität von Berlin als Sprungbrett nach Osteuropa unterstreicht symbolisch zum Ende der Messe die Begegnung der Senatorin mit dem Bürgermeister von Budapest. Das Wohnen am Wasser, Immobilienprojekte an Donau und Spree, stehen für eine weitere Rolle Berlins und – hier auch – Budapests auf dem europäischen Immobilienmarkt.

Rückfragen:
Manuela Damianakis
Telefon: 9012-5800
E-Mail: manuela.damianakis@senstadt.verwalt-berlin.de