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Berliner Justiz ehrt die besten jungen Juristinnen und Juristen: 19 Absolventinnen und Absolventen erreichen Traumnote "gut"

Pressemitteilung vom 14.11.2006

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

„Sie haben eine bekanntermaßen anspruchsvolle Prüfung mit großem Erfolg absolviert“, leitete der Berliner Justizstaatssekretär Christoph Flügge heute die Ehrung von 19 frisch examinierten Juristinnen und Juristin in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz ein. Die Absolventinnen und Absolventen hatten jeweils im Ersten Juristischen Staatsexamen die Note „gut“ und damit unter 1.122 Berliner Prüfungsteilnehmerinnen und
–teilnehmern die besten Ergebnisse in diesem Jahr erzielt.

Anlässlich der Ehrung betonte Flügge, dass die meisten der besonders erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen sich nicht nur durch ihre bemerkenswerten juristischen Leistungen auszeichnen würden, sondern während ihres Studiums auch ehrenamtlich, künstlerisch und sportlich engagiert gewesen seien. Viele von ihnen hätten darüber hinaus einen Teil ihres Studiums im Ausland absolviert und dennoch in kürzester Zeit einen Abschluss erreichen können. „Damit“, so Flügge, „sind Sie bestens darauf vorbereitet, dass alle juristischen Berufe zunehmend international und insbesondere europäisch ausgerichtet sind“.

In seiner Ansprache betonte der Justizstaatssekretär das hohe Niveau der deutschen Juristenausbildung, welche international eine große Anerkennung genieße; sowohl die Universitäten würden dies durch ihr hervorragendes Angebot gewährleisten als auch der Staat, indem er die juristischen Examina abnehme.

Unter den Studentinnen und Studenten, die für einen Studienabschluss in diesem Jahr angemeldet waren, bestanden 768 Personen die Erste Juristische Staatsprüfung (= ca. 70 Prozent); 155 unter ihnen erlangten Prädikatsexamina, also mindestens die Note „vollbefriedigend“. Der Anteil an Frauen unter den geprüften Personen lag bei 58 Prozent. Ein Blick zurück in die Geschichte verdeutlicht, welche Entwicklung hinter dieser Zahl steckt: 1951 waren nur 14,4 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten im Ersten Juristischen Staatsexamen weiblich.

Rückfragen:
Dr. Juliane Baer-Henney
Telefon: 030/9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de