Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Festakt im Plenarsaal des Kammergerichts: Führungswechsel bei der Generalstaatsanwaltschaft feierlich begangen

Pressemitteilung vom 11.01.2006

Die Senatsverwaltung für Justiz teilt mit:

Am heutigen Mittwoch, dem 11. Januar 2006, wurde Berlins scheidender Generalstaatsanwalt Dieter Neumann im Rahmen eines Festakts im Kammergericht verabschiedet und zugleich sein Nachfolger Ralf Rother in seinem neuen Amt begrüßt.

Anlässlich des Festakts fanden sich weit über 100 namhafte Vertreter der Justiz wie auch der Polizei aus dem In- und Ausland im Plenarsaal des Kammergerichts ein: Neben Generalbundesanwalt Kay Nehm und dem Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz Lutz Diwell waren zahlreiche Generalstaatsanwälte aus der gesamten Bundesrepublik vertreten. Aus dem Ausland reiste der polnische Generalstaatsanwalt Mieczyslaw Tabor an.

Ralf Rother hat mit Wirkung vom 1. Januar 2006 das Amt des Generalstaatsanwalts übernommen, nachdem Dieter Neumann zum 31. Dezember 2005 in den Ruhestand gegangen war. Justizsenatorin Karin Schubert würdigte Dieter Neumann, der nahezu 15 Jahre Berlins höchstrangiger Staatsanwalt war, im Rahmen der Feierlichkeit als den „Doyen“ unter den deutschen Generalstaatsanwälten, der mit dem Aufbau einer Staatsanwaltschaft für das bei seinem Amtsantritt gerade wiedervereinte Berlin, der Aufarbeitung des SED-Unrechts sowie der Verfolgung der vereinigungsbedingten Wirtschaftskriminalität „die Arbeit eines Titanen“ geleistet habe. Besonders hob die Justizsenatorin darüber hinaus die erfolgreiche Einrichtung der Zentralstelle für Korruptionsbekämpfung bei der Generalstaatsanwaltschaft hervor, die ebenfalls in die Amtszeit von Dieter Neumann fiel.

Den neuen Generalstaatsanwalt Ralf Rother begrüßte Karin Schubert als „einen hervorragenden Verwaltungsfachmann mit außergewöhnlichem Organisationstalent“ in seinem Amt. Sein besonderes Interesse an moderner Personalführung und Informationstechnik stünden für eine moderne Justiz, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen würde. Insbesondere das IT-Projekt Modesta sowie die avisierte Modernisierung der Staatsanwaltschaft könnten unter diesen Voraussetzungen zügig vorangetrieben werden.

Rückfragen:
Dr. Juliane Baer-Henney
Telefon: 030/9013-3633
E-Mail: pressestelle@senjust.verwalt-berlin.de