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Gesundheitssenatorin Lompscher: Zum Nichtraucherschutz gehört ein Tabakwerbeverbot

Pressemitteilung vom 12.12.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher begrüßt die Entscheidung des EU-Gerichtshofes, die deutsche Klage gegen die EU-Richtlinie zum Verbot von Tabakwerbung abzuweisen.

„Die Vorgaben der EU-Tabakwerberichtlinie müssen nun auch in Deutschland umgehend und konsequent gesetzlich umgesetzt werden. Die Bundesregierung muss nun zur Umsetzung der Richtlinie notwendige Gesetz unverzüglich in den Bundestag einbringen.

Der Zusammenhang zwischen Tabakwerbung und Konsumverhalten ist vielfach nachgewiesen. Tabakwerbung erhöht nicht nur die Gesamtnachfrage, sondern richtet sich insbesondere an jugendliche Neueinsteiger. Dabei sollten gerade junge Menschen vor den Gefahren, die vom Rauchen ausgehen, geschützt werden. Verharmlosende Werbebilder für ein gesundheitsgefährdendes Produkt müssen daher dringend verboten werden.

Nur ein umfassendes Tabakwerbeverbot in enger Verbindung mit weiteren bundesweit verbindlichen Maßnahmen zum Nichtraucherschutz sowie der Tabakprävention kann die massiven gesundheitlichen Folgen des Rauchens und Passivrauchens deutlich reduzieren.,“ erklärt Senatorin Katrin Lompscher.

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