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Europäische Großstädte sind vorn bei der Integration von Migrantinnen und Migranten

Pressemitteilung vom 07.12.2006

Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration teilt mit:

Europäische Großstädte müssen ihre Zusammenarbeit bei der Integration von Migrantinnen und Migranten intensivieren und vermehrt gemeinsame Initiativen starten. Anlässlich einer gemeinsamen Fachtagung der Städte Amsterdam und Berlin in der Neuköllner Werkstatt der Kulturen am 07.12.06 sagte der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Günter Piening: „Die Herausforderungen in Amsterdam und Berlin sind sehr ähnlich. Daher ist es nötig, dass wir uns austauschen und wechselseitig von den Erfahrungen anderer Metropolen lernen.“ Als eine der wichtigsten europäischen Einwanderungsstädte sei Amsterdam dabei ein besonders bedeutender Partner.

Piening forderte eine Neuauflage der im Jahr 2003 verabschiedeten Städteerklärung europäischer Bürgermeister. In einer neuen Städteerklärung sollten diese auf der Grundlage ihrer vielfältigen und jahrelangen Erfahrungen ein größeres Mitspracherecht bei der Gestaltung der europäischen Einwanderungspolitik verlangen. Da Migrantinnen und Migranten in erster Linie in Ballungsräumen ihr neues Zuhause fänden, seien Städte im Hinblick auf Integrationspolitik erfahrene Akteure, deren Stimmen gegenüber der EU größeres Gewicht erhalten sollten.

Die Tagung in der Werkstatt der Kulturen trägt den Titel „Erfolge und Herausforderungen städtischer Integrationspolitik in Amsterdam und Berlin.“ Schwerpunkte bilden Programme die auf eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt und in den Stadtteil zielen. Die erfolgreich arbeitenden Berliner Quartiersmanagements werden von Berliner Seite als besonders hervorzuhebendes Praxisbeispiel präsentiert.

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