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Der deutsche Pass hat viele Gesichter – Berliner Einbürgerungskampagne geht in die zweite Runde

Pressemitteilung vom 14.11.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz – der Beauftragte des Senats für Integration und Migration – teilt mit:

Mit Plakaten und Infobroschüren startete in diesem Frühjahr eine breite Werbekampagne des Berliner Senats für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Berlin bürgert ein, denn „Der deutsche Pass hat viele Gesichter“.
Berlins Beauftragter für Integration und Migration, Günter Piening, wendet sich mit der Aktion insbesondere an junge Migrantinnen und Migranten: “Grundlage für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft ist, dass ihre Mitglieder neben gleichen Pflichten auch gleiche Rechte besitzen und die Chance auf Teilhabe in der Gemeinschaft haben. Diese Gleichberechtigung ist erst durch die Einbürgerung garantiert. Einbürgerung ist darum Kernbestandteil des Integrationsprozesses.”
Dass sich die Kampagne vor allem an junge Leute wendet hat auch einen ganz praktischen Grund, so Piening: “Vor Vollendung des 23. Lebensjahrs kann man sich einbürgern lassen, ohne den Lebensunterhalt aus eigener Arbeit bzw. durch Unterhalt der Eltern zu sichern.”
Die Aktion setzt auf Vorbilder, die erläutern, warum es sich lohnt, den deutschen Pass zu beantragen.
Prominenter Unterstützer der Aktion ist Box-Europameister Oktay Urkal: “Den Pass zu haben, heißt Verantwortung zu übernehmen – und Freiheiten zu bekommen. Ich kann in der Europäischen Union frei reisen. Und für viele andere Länder brauche ich kein Visum und muss mich nicht in lange Schlangen stellen.”
In Schulen und Migrantenvereinen stieß die Einbürgerungskampagne auf großes Echo. Jetzt wird sie fortgesetzt:
In den kommenden zwei Wochen werden die Plakate berlinweit in 200 Buswartehäuschen zu sehen sein. Neben Oktay Urkal werben drei weitere türkischstämmige Vorbilder zudem in Anzeigen auf den Europaseiten der türkischen Tageszeitung Hürriyet, nämlich die Studentinnen Funda Gümüþdað und Derya Ovalý sowie die Juniorprofessorin Dr. Havva Engin.
Sie sind auch direkt zu hören. Radyo Metropol FM, das große türkischsprachige Radio unterstützt die Einbürgerungskampagne mit zahlreichen Beiträgen und auch Radiospots in dieser und der kommenden Woche.
Einzelheiten zur Einbürgerungskampagne finden Sie auf der Internetseite des Integrationsbeauftragten unter:
[[/lb/intmig/passt_mir.html|http://www.berlin.de/lb/intmig/passt_mir.html]]
Dort stehen Plakat und Infobroschüre zum Download bereit und Sie können sich die Anzeigen ansehen oder die Radiospots anhören.

Hinweis für Audiomedien: Sie können die Spots natürlich gern als O-Ton im Rahmen eigener Beiträge nutzen.

Rückfragen: John Röhe, Tel.: 9017 2357

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John Röhe
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E-Mail: john.roehe@auslb.verwalt-berlin.de