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95 % aller geprüften Warnwesten mangelhaft

Pressemitteilung vom 07.11.2006

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz teilt mit:

61 % der geprüften Warnwesten erfüllten die lichttechnischen Anforderungen in Bezug auf Leuchtdichtefaktor und Reflexionseigenschaften nicht! Insgesamt wiesen 95 % der überprüften Warnwesten technische und / oder formelle Mängel auf. Zu diesem Zwischenergebnis kamen die Marktüberwachungsbehörden der Länder Sachsen und Berlin, die im Jahr 2006 ein gemeinsames Marktüberwachungsprojekt durchführen. Die Prüfergebnisse wurden den Herstellern bzw. Importeuren sowie den jeweils zuständigen Ordnungsbehörden mit der Aufforderung zur Mängelbeseitigung übermittelt. Der weitere Verkauf der mangelhaften Warnwesten wurde im Falle der eigenen Zuständigkeit untersagt.

Bisher ist in Deutschland das Mitführen bzw. Tragen einer Warnweste im Straßenverkehr nur in einigen gewerblichen Bereichen vorgeschrieben. Dem privaten Fahrzeugführer wird das Tragen einer Warnweste im Falle eines Unfalls oder einer Panne außerhalb geschlossener Ortschaften in Deutschland empfohlen. In einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, wie zum Beispiel in Österreich, Italien oder Spanien ist das Mitführen bzw. Tragen der Warnweste rechtsverbindlich vorgeschrieben. In jedem Fall sollte der Verbraucher davon ausgehen können, dass seine Warnweste den einschlägigen europäischen Sicherheitsanforderungen entspricht.

Im Ergebnis der Überprüfungen wurde ein Informationsblatt verfasst, welches unter [[/sen/gesundheit/arbeitsschutz/index.html|http://www.berlin.de/sen/gesundheit/arbeitsschutz/index.html]] zum Download zur Verfügung steht.

Rückfragen:
Regina Kneiding
Telefon: 9028-2743
E-Mail: pressestelle@sengsv.verwalt-berlin.de